Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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Der Feind arbeitete an diesem und dem folgenden Tage mitgroßer Thätigkeit an der Vollendung der Grenadier-Schanze; erverstärkte die Brustwehr und erbaute im Innern des Werkes einzur Gewehr-Vertheidigung eingerichtetes Blockhaus/) Die Be-lagerten hatten nichts als ihr Artilleriefeuer, um diese Arbeitenaufzuhalten.

In der Nacht zum 21. Juni ging der Feind mit 2 neuenBoyaur aus dem linken Flügel der verlängerten 1. Parallele ge-gen den Wolfsberg vorwärts der Matz-Schanz^ in der Richtungauf die Laucnburger-Vorstadt vor.

Am 21. Juni beschoß und bewarfdie Besatzung den Wolfs-berg mit sichtbarem Erfolg, zerstörte einige Scharten und brachtedas Geschütz daselbst auf einige Zeit zum Schweigen.

In der Nacht zum 22 st en griff der Feind die Vorpostenauf dem Körliner-Damm mit Heftigkeit an, warf sie bis an dasBlockhaus zurück und bereitete den eigenen Vorposten hart amDamme neue Logements. Die Besatzung brach nunmehr dieBrücke ab, machte den Damm durch Fußangeln impraktikabel undbegnügte sich auf demselben einen Doppelposten aufzustellen. —Mit dem Laufgraben vor der Matz-Schanze rückte der Feindwiederum etwas vor, ohne von den preußischen Vorposten, diebis dicht an das Blockhaus o. hatten zurückgenommen werdenmüssen, bemerkt und beunruhigt zu werden.

In der Nacht zum 23. Juni eröffnete der Feind südlichdes Wolfsberges und in der Richtung auf die Matzwiesen, eine500 Schritt lange Parallele, setzte dieselbe durch einen Laufgra-ben rechts rückwärts in Verbindung mit der kleinen 2. Parallelegegen den Wolfsberg und rückte zugleich mit einem neuen Boyaurgegen das Blockhaus o. vor.

In der Nacht zum 24. Juni griff der Feind die gegenden Wolfsberg und am Strande aufgestellten Vorposten lebhaftan. Der Offizier des 3. Musketier-Bataillons von Owstien,welcher mit 80 Mann den linken Flügel der Vorposten hatte, vcr-

l) Nach einer andern Angabe wären mehrere Blockhäuser, bombenfestund unterminirt, angelegt worden.