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ließ ohne Gegenwehr die von ihm besetzte Strand-Schanze (m?)und zog sich in völliger Unordnung nach dem Fort Münde zu-rück. Vor demselben stießen die Flüchtigen auf den FeldwebelKrätschel, der mit einer Abtheilung bewaffneter Arbeiter beschäf-tigt war, die Dünen vor dem Fort abzukämmen und zu plani-ren, um die Schußlinien frei zu machen, ein Geschäft, das wegendes Feuers vom Wolfsberge in der Nacht unternommen werdenmußte. Nachdem der Feldwebel nach dem Fort Meldung gesandthatte, ging er mit einem Theil seiner Arbeiter, die sogleich zu denGewehren gegriffen hatten, vor, um sich von der Sachlage näherzu unterrichten, verstärkte sich unterwcges durch Flüchtlinge bisauf 50 Mann, verjagte einige Italiener, die beschäftigt waren,eine Protze, von einem der in den Dünen zur Unterstützung derVorposten aufgestellten beiden reitenden Geschütze, fortzuschaffen,und fand, weiter vorgehend, die von jenem Offizier verlasseneSchanze vom Feinde unbesetzt. Dieser hatte sich in die Dünengeworfen und beschoß von dort aus die Vorposten der Füsiliere,wurde nunmehr aber von dem Feldwebel Krätschel angegriffenund längs des Strandes bis an seine Vorposten-Logements zu-rückgeworfen.
Während dessen war die vom Wolfsbcrge aus auf dem Mün-derfelde gegen die Ziegel-Schanze vordringende feindliche Abthei-lung aus diesem Werke lebhaft beschossen und durch die mit 2reitenden Geschützen vorgehenden Soutiens der Grenadiere undFüsiliere angegriffen und in ihre Vorposten-Aufstellung zurückge-worfen worden. Der zurückkehrende Feldwebel Krätschel fand dieverlassene Schanze wiederum von den Schützen der Grenadiereunter dem Lieutenant Diemar besetzt.
Das Gefecht hatte einen Theil der Nacht fortgenommen undder Garnison 21 Verwundete gekostet.')
In derselben Nacht verlängerte der Feind die 1. Parallelegegen die Festung nach den Matzwiesen zu.
Am 24 st en sah man den Feind mit großer Thätigkeit ar-
l) Der Offizier des 3. Musketier-Bataillons von Owsticn wurde vorei» Kriegsgericht gestellt und kassirt.