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Zweiter Theil. Vierter Band.
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betten, ohne sich auf die Erwiederung des heftigen Feuers derBesatzung besonders einzulassen. Von allen Seiten sah man Fa-schinen, Schanzkörbe, Sandsäcke, die am Strande gefüllt wurden,überhaupt Belagerungs-Bedürfnisse aller Art heranfahren. DieArbeit an neuen Lägern, an der Erweiterung der alten, dasHin- und Herziehen von Truppen, ließ auf baldige Verstärkun-gen schließen.

Eben so thätig war die Garnison. Die ausrangirten Ge-schütze verschwanden von den Wällen der Angriffsfront; manschleppte an schwerem Wurfgeschütz herbei, was nur aufzutreibenwar, um dem feindlichen Batteriebau nachdrücklich zu begegnen;man arbeitete an Traversen auf den Facen der Bastione Pom-mern, Neumark und Preußen und den vorliegenden Ravelinen;die linke Flanke des Bastions Neumark erhielt gegen das Feuerder feindlichen Batterien auf dem Klosterfelde ein hohes Paradosund um das Flankenfeuer gegen die feindlichen Arbeiten auf derKapitale des Bastions Neumark zu verstärken, wurden in derBrustwehr der anliegenden Kurtine zwischen dem Tambour Bü-tow und dem Bastion Preußen drei schräge Schießscharten für12Pfänder eingeschnitten. Leider fehlte es der Festung gänzlichan hohen Rahmlaffeten, und die schweren 12Pfünder mußten indie gewöhnlichen Walllafseten gelegt werden.

Die verstärkte, und durch die englische Sendung besser aus-gestattete Artillerie, beschoß in dieser Zeit die feindlichen immernäher rückenden Arbeiten bei Tage zum Theil mit gutem Erfolg,so daß der Feind öfters zur Einstellung genöthigt wurde. Be-sonders wirksam zeigte sich die Artillerie der Blockhäuser und dieArtillerie in den Werken der Lauenburger-Vorstadt, und unterdiesen vorzugsweise die des Kavaliers auf St. Georg.

Dem in der Nacht zum 24. Juni stattgehabten Gefechte folg-ten täglich neue, am Strande und auf dem Binnenfelde, bei Tageund bei Nacht, welche meistens sehr blutig waren, besonders beiden Blockhäusern g. und o. Der Feind mußte jeden Schrittvorwärts mit Blut erkaufen. Hierdurch erklärt sich sein langsa-meres Vorschreiten zum großen Theil; zum Theil trugen hierzuaber auch die kurzen Nächte bei, welche durch die über dem Ho-