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Maßwiesen--Überschwemmung unternehmen, doch entwickelte derFeind von vornherein zu große Ueberlegenheit, so daß die Aus-falltruppen nach mehreren vergeblichen Versuchen über den Dammzurückgehen mußten.
So wie hier die Besatzung offensiv verfuhr, so der Belage-rer auf dem Binnenfelde. Er griff die Vorposten vor den beidenBlockhäusern heftig an und drängte sie zurück, um unter demSchutz dieses Gefechts die Vollendung der Parallele ungestört be-wirken zu können. Die preußischen Vorposten, durch die Jäger-kompagnie Dobrowolsky verstärkt, trieben den Feind jedoch wiederzurück, und ein wiederholter Angriff desselben wurde so energischabgewiesen, daß die feindlichen Arbeiter, Holländer und Sachsen,die Flucht ergriffen und erst nach einiger Zeit die Arbeit wiederaufnahmen. Die Besatzung erlitt in diesem Gefecht durch denTod des Lieutenants Köhler, der an Stelle des Ausgangs Maibei einer Rekognoszirung verwundeten Hauptmanns Dobrowolskydie Jägerkompagnie führte, einen herben Verlust.*)
In der Nacht zum 28. Juni eröffnete der Feind auf demKlosterfelde noch eine 3. Parallele hart am Damm, längs derÜberschwemmung. Sie war mit den Batterien an der Matzeverbunden und 350 Schritt vom Blockhaus auf dem Damm,900 Schritt von der Glaciskrete der Lauenburger-Front entfernt.Auf dem Binnenfelde ging der Belagerer mit 2 Boyaur aus derParallele gegen das Blockhaus o. vor.
In den Nächten zum 29. und 30. Juni arbeitete derBelagerer in der Parallele auf dem Binnenfelde die drei Batte-rien Nr. 29., 30. und 31. und in der 3. Parallele auf dem Klo-
1 ) Der Major Gneisenau sagte von ihm in einem Schreiben, des Ge-fechts erwähnend: »Aber ich habe wieder einen vortrefflichen Offizier durchden Tod verloren; brav wie ein Löwe, verständig und wachsam, den Lieur.Köhler von den Jägern. Ich habe viel Unglück in diesem Punkt.«
In dem Bericht an den König sagt der Major von ihm: »ich liebteihn wie meinen Sohn. «
Derselbe war in 6 Monaten vom Jäger zum Offizier befördert wor-den und hatte sich die Verdienst-Medaille und den Verdienst-Orden erwor-ben; das letztere Ehrenzeichen traf erst nach seinem Tode ein.
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