Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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sterfelde die Batterien 32., 33. und 34. Zu der Batterie Nr. 29.benutzte er die Brustwehr und die Gräben des am 11. Juni auf-gegebenen Blockhauses f. Die Batterie Nr. 30. wurde hinter demBlockhause g. und die Batterie Nr. 31. vor dem linken Flügelder Parallele erbaut. Es waren diese Batterien in Betracht ihrerLage offenbar nicht dazu bestimmt, die Linien der angegriffenenFront zu enfiliren oder zu rikochettiren, sondern lediglich um diekleinen vorliegenden Werke der Lauenburgcr-Vorstadt zu dcmoli-ren, daher denn auch die Batterien auf dem Binnenfelde vorzugs-weise mit Kanonen, die des Klosterfeldes mit Wurfgeschütz armirtwurden, um den Haupt-Angriff durch ein Bombardement zu se-kundren. Die Wurf-Batterien im Klosterfelde lagen meist in denParallelen selbst und hatten zur mehreren Deckung die Haubitz-Batterien nach vorn hin erhöhte Schießscharten; die Kanonen hat-ten hauptsächlich in den vorspringenden Batterien auf den Flü-geln der Parallele Platz erhalten, um Ausfälle abzuweisen.

Der Belagerer hatte in der letzten Zeit immer mehr Bela-gcrungs-Geschütz zugeführt erhalten. Das Geschäft der Festungs-Artillerie beschränkte sich in diesen Tagen darauf, den Bau unddie Armirung der feindlichen Batterien zu stören, während der Be-lagerer nur von Zeit zu Zeit antwortete und sein ganzes Augen-merk und seine ganze Thätigkeit auf die Vervollständigung undVollendung seiner Arbeiten richtete. Vom Thurme bemerkte manin den Lägern des Feindes große Bewegung; neue Läger wurdenangelegt, die Schanzen starker besetzt. Alles deutete auf einenbevorstehenden hartnäckigen Kampf und die eifrige Armirung derBatterien auf dem Klosterfelde auf ein Bombardement.

Am 30. Juni bewirkte die bereits erwähnte cingetroffeneVerstärkung von 7000 Franzosen eine zweite vollständige Ein-schließung Kolbergs. Der Bauerposten in Neu-Werder benach-richtigte bereits am Abend des 29. den Lieutenant Gruben vondem Anrücken des Feindes. In der Mapkuhle wurde sogleichAlles zur Abwehr eines etwaigen Angriffs in Bereitschaft gesetztund als der genannte Offizier am 30. Morgens mit den sämmt-lichen Schützen der Husaren-Feldwache und einer reitenden Ka-none zum Rekognosziren vorging, stieß er bereits auf einen sehr