Band 
Zweiter Theil. Vierter Band.
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Veranlassung des genannten Hauptmanns wurden alle Anstaltenzur Verproviantirung der Festung auf 4 Monate getroffen.

Die Besatzung der Festung bestand zur Zeit aus dem

2. Bataillon des Jnf.-Regts. vso. Besser . . 700 Mann,

3. Musketierbataillon von Manstein .... 800 -

3. - - Natzmer . . .

3. - - Jung Lausch . .

3. - - Hamberger . .

Füsilierbataillon Borell du Vernay mit dem De-pot des Bataillons und Resten des Füsilier-bataillons KnorrH.564

der Jägerkompagnie Valentini I.*) ....

dem Rcmonte-Kommando des Blücherschen Hu-saren-Regts. unter dem Lieut. Hpmmen . .

den Jnvalidenkomp. Jung Lausch und Man-stein .

so daß die Besatzung ohne eine starke Garnison-Artillerie-Kom-pagnie und außer den Mineurs 4700 Mann betragen habenwürde, wenn die 3. Musketierbataillone vollzählig gewesen wären;doch da ein Theil derselben aus polnischen Landestheilen rekrutirtwar, so möchten bei der Nähe der Insurrektion die Reihen dieserAbtheilungen wohl bedeutend gelichtet worden sein, bevor sie indie Festung gezogen worden waren. Alles in Allem dürfte mandaher wohl 4500 Mann zur Besatzung annehmen, deren Gesin-nung aber, wegen der vielen polnischen Landeskinder, zweifel-haft war.

An Artillerie befanden sich bei vollendeter Armirung gegenden gewaltsamen Angriff auf den Wällen:

800

800

800

100

100

104

1) Das Bataillon war während des Gefechts bei Halle nach Merse-burg komniandirt gewesen und hatte den Rückzug über Torgau und Jüterbocknach der Weichsel angetreten. An dasselbe hatte sich der mit Vertheidigungder Elbbrücke bei Wittcnberg beauftragte Lieutenant Sollen; mit 39 Manndes Füsilierbataillons Knorr angeschlossen.

2) Die Kompagnie hatte zum Seiten-Detaschement des GeneralsSchimmelpfennig gehört, war bei Schwebt über die Oder gekommen undam 7. November an der Weichsel eingetroffen.