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„M. 1. G.! Vous ôtes cerné par des troupes très nom-breuses. Une armée considérable commandée par le Princede Ponte-Corvo s’est portée sur Dantzick et Koenigsberg;môme dans le moment où je vous écris, ces deux villessont probablement dans notre pouvoir. Vous n’avez aucunsecours à attendre du dehors et dans Votre position, loind’y avoir du déshonneur à capituler, on doit le faire pourobtenir des conditions honnorables et avantageuses. Jecharge M. le Lieutenant-Colonnel Merlin du 4e Regt. dehussards de Vous remettre la présente sommation et deVous dire de vive voix que je suis disposé à Vous accor-der les conditions que Vous pouvez attendre d’un ennemigénéreux.“- (gez.) Rouyer.
Mündlich ließ der Gouverneur erwiedern: „so ein Schreibenverdiene feine Antwort."
Am 24. Januar wurde aber dennoch der Husaren-Lieute-nant Tilemann mit folgender schriftlichen deutschen Antwort nachder Stadt Graudenz gesandt:
„ Auf Ew. Er. unter dem gestrigen Dato an mich abgelasse-nes Schreiben, worin Dieselben für gut befinden, mich mit wenigTruppen, und ohne Belagerungsgeschütz bei sich zu haben, auf-zufordern, Hochdenensclben eine der stärksten Festungen von Eu-ropa zu übergeben, verfehle ich nicht in dienstlicher Antwort zuerwiedern, daß diese Aufforderung so unbescheiden ist, daß sie garkeine Antwort verdient. Ich würde solche auch nicht beantwortethaben, wenn ich nicht vernommen hätte, daß sich in der StadtGraudenz einige von meinen Untergebenen wie Gefangene befin-den. Da sich hier nun Kaiserlich-Französische und Hessen-Darni-städtsche Gefangene befinden, worunter ein Hcssen-DarmftävtscherLieutenant ist, so beuiitze ich die Gelegenheit bei Ew. Er. anzu-fragen, ob es Hochdensclbcn gefällig sein sollte, diese GefangenenMann gegen Mann auszuwechseln. Wenn dieses der Fall ist,so ersuche ich . . (gez.) de Courbiére. ')
i ) Obgleich der General Courbiörc das Deutsche nur schlecht sprach,des Französischen aber vollkommen mächtig war, so erwiederte er dennoch