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und so oft als möglich dem Gouvernement durch den Ingenieurvom Platze Nachrichten zugehen zu lassen, was derselbe auch mitHintenansetzung seines Lebens treulich gethan hat.
Am 21. Januar rückte der Feind gegen Mittag mit etwa100 Mann Infanterie und ebenso viel Kavallerie von Gatschaus bis gegen die Windmühle jenseits der Stadt vor, zog sichaber bereits um 1 Uhr mit dem Verlust von 2 M. und 1 Pferdwieder zurück. Am Abend ging die Nachricht ein, der Feindwerde am folgenden Tage.stärker und mit Geschütz zurückkehren.
Am 22. Januar drang der Feind mit solcher Ueberlegen-hcit gegen die Stadt vor, daß die vorgeschobenen Jäger und Fü-siliere ihn nicht aufzuhalten vcrmogten, auch ein aus der Festungvorgesandtes Soutien von 400 Mann mit 2 Kanonen die Stadtnicht behaupten konnte. Der Feind berannte die Festung vonallen Seiten und beschränkte die Besatzung auf die Werke. Vondem gegen die Stadt gerichteten Hornwerk geschahen 4 Schußgegen die feindlichen Truppen, welche sich auf den Höhen jenseitsdes Kirchhofes zeigten. Das eingetretene Schneetreiben verhin-derte eine Uebersicht der Stärke und Bewegungen des Feindes.
Ein hessischer Offizier wurde mit 4 Mann auf dem Glacisdes Hornwerks schwer verwundet und gefangen; er hatte sich imSchneegestöber zu weit vorgewagt. Es war das Hessen-Darm-stäbtsche Kontingent unter dem General Rouyer, das vor dieFestung gerückt war. Nach den französischen Angaben zählte dasKontingent in 7 Bataillonen — 3 leichten und 4 Linienbat. —und einem Detaschement Chevaurlegers gegen 3000 Mann, wäremithin schwächer als die Besatzung gewesen. Doch ist es wahr-scheinlich, daß in den ersten Tagen auch französische Truppen desKorps Bernadette vor der Festung gestanden haben.
Am 23. Januar besetzte der Feind den Schloßberg überder Stadt; nach einigen Schuß und Wurf von der Enveloppe vordem Hornwerk räumte er indessen diesen Posten wiederum. Um4| Uhr Abds. erschien ein Parlamentair mit folgendem Schreiben:')
1) Es werden hier die gegenseitigen Korrespondenzen mitgetheilt, weilsie für beide Theile zu charakteristisch sind, um sie vorzuenthalten.
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