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Das Kriegswesen der Kaiserlichen und Schweden zur Zeit des dreissigjährigen Krieges : mit besonderer Rücksichtnahme auf Aufbringung, Ergänzung, Unterhalt und Kriegszucht der Truppen : nebst den Schlachten bei Breitenfeld und Lützen / bearbeitet und kritisch beleuchtet von J. Heilmann
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1) E- marschirte die Vor wache aus Infanterie und Ka-vallerie bestehend ein gutes Stück Weges vor der Ko-lonne.

2) Hierauf folgten die Schaufelbauern mit einerstarken Wache von Infanterie und Kavallerie nebstetlichen leeren und andern mit Rcißig und Hand-werkszeug beladenen Wagen.

3) Auf diese folgte die Armee und zwar:

») Die Vorhut. In diese Vorhut oder Vorzuggehörte ein Theil der Infanterie mit ihrenRegimentöstücken und ein Theil der Kavallerie,MunitionS- und Proviantwägen und etliche kleineFeldstücke.

b) Der Mittelzug oder Corpus, welchergleichfalls aus einem Theil der Infanterie mitihren Regimentsstücken, einen Theil der Kaval-lerie, MunitionS- und Proviantwägen und etli-chen Feldstücken bestand.

c) Die Hauptartillcrie sammt Munition, Feuer-werk rc.

s) Der dritte Theil der Infanterie mit ih-ren Feldstücken, und

e) die Kavallerie, welche den Zug beschloß.

4) Die Seite ndeckung bestand gewöhnlich aus Muske-

tieren und Dragonern.

5) Die Hinterhut marschirte eine gute Strecke hinter

der Kolonne.

6) Die Marketender, Bagage und Proviant-

wägen fuhren auf beiden Seiten der Kolonne,

damit schnell eine Wagenburg gebildet werden

konnte.