^er für die Kriegskunst zu früh verstorbene Ingenieur-MajorMüller, war einer der thätigsten Offiziere des preußischen Hee-res, und — warum eine Wahrheit nicht ausnennen — in Eu-ropa. Unermüdete Forschbegierde, und eine seltene Leichtigkeit, vonden betretenen Höhen einer Wissenschaft, das Gebiet der neuenKombination zu entdecken, bezeichneten die Eigenthümlichkeit seinesGeistes. Während einer Periode von fünfzig Dienstjahren, sam-melte er theils praktische Erfahrungen auf, theils wurde seine Zeitdem Unterricht der militärischen Jugend geheiligt. Er wollte nichtbloß das Bekannte vortragen, oder seine Lehrsätze aus den neuestenBüchern schöpfen; sondern er prüfte die Theorien der Litteratur andem was er selbst sah, bildete eigne Systeme, und ward so einLehrer der Lehrer.
Die Umstände, unter welchen dieser Mann feine bedeutendenAnlagen ausbildete, verdienen einer kürzlich?« Erwähnung.
Sein Vater, ein Landprediger in der Priegnitz, bestimmteihn zum Theologen, und schickte ihn nach Perleberg und Bran-denburg, um sich an beiden Orten zur hohen Schule vorzuberei-