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1 (1807) Erster Band enthaltend: Die Lagerkunst / [Ludwig Müller]
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Seite
XII
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nrger tönten seine Hymnen nur der Vergangenheit; frisch schritter mit den Entwicklungen des Zeitalters fort, und nahm ein fastsiebzigjähriger Greis noch das lebendigste Interesse an den Bege-benheiten der Gegenwart. Von den neufränkischen Helden nannteer Moreau seinen Liebling, und das besonders um jenen meister-haften Rückzug.

Nicht aber mögten wir das Urtheil, welches Müller in derCastrametation S. Z59 und z6o über die russischen Heere fällt,unterschreiben. Man sieht wohl, daß sich auf die Zeiten dessiebenjährigen Krieges bezieht, und (vielleicht in einer patriotischenAufwallung deö Brandenburgers, der die Verheerungen der Neu-mark in ihrem ganzen Umfange sah,) mit einiger Animosität nie-dergeschrieben wurde. Daß bei den Feldzügen eines Pottmkin,Suwarow, Kutusow u. a. von nichts weniger als Schwerfälligkeitdie Rede war, lehrt wohl die neuere Kriegsgeschichte.

Daß Müller 1792 uud 179z einige Forts oder Blockhäuserim Glazischen erbaute, er späterhin zum Major stieg,,-Foi seineKriegsschule durch Anstellung von vier Unterlehrern vergrößertward, ist das lehte, was hier noch zu sagen übrig ist, eine aussühr-