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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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Die Lebensmittel haben daher einen mächtigenEinfluß auf den Krieg, denn sie hindern und be,fbrdern die 'Ausführung der Kriegsentwürfe, esist also für den Feldherrn unerlaffig für solche zusorgen. Aber mögte man einwenden, dafür sinddie Verpflegsbeamren, das ist Sorge des Jnren,dancen oder General - Commissarius. Wohl ist dieFürsorge so vielbcfassend, daß sie eigene Beamtenerfordert, aber nimmermehr kann sich der Feldherr,nimmermehr ein entsendeter Befehlshaber der Pflichtentziehen die Oberaufsicht über die Verpflegung zuführen, diese wird der Natur der Sache nach, denletzten meist gänzlich allein überlassen bleiben.

So wie also die Abrichtung der Soldaten inden Kriegskünsten, die Führung und Regierungderselben, untergeordneten Beamren, Officieren zu»kommt, und der Heerführer sich nur mit demWichtigsten der Gesetzgebung und Vollstreckung deß-falls beschäftigt, er aber nichts destoweniger dieWissenschaft davon in ihren tiefsten Gründen ein-sehen und verstehen muß: so beschäftigt auch dieSorge für die LebenSmittel eigene Beamten in deinAusführlichen, ohne daß gleichwohl der Heerfüh-rer die Oberaufsicht aus den Augen setzen, oder dieKenntniß der Wissenschaft von ihnen für entbehr-lich erachten dürfte.

Thut er das nicht, so mag er sich zuschreiben