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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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* den Marius Cessus, Paulinus und Annius Gallusihm gaben; er zog das Würfelspiel der Feldschlachtvor, wurde besiegt und gab sich freiwillig den Tod*).

Im Kriege der Liga von Cainbray gegen Ve-nedig würden die Franzosen uncer ihrem KönigLudwig XU. gar bald aus Mangel haben abziehenmüssen. Nicolaus -Orsino Graf von Petiglianowollte daher keineSchlacht, der Muth des Alviankonnte sich aber nichc mäßigen, kühn warf erMont-pensier mit den Gendarmes und Volontairs, end-lich auch die Schweizer. Molard, der 600 GaS-cogner führte, durchbrach die Venetianer mit klei-nen Geschwadern von 46 Mann und nahm siedann im Rücken, nun schmetterte das Geschütz sienieder und alles kam in wilde Flucht, Alvian wardselbst gefangen, 15002 Mann und alles Kriegsge-rathe gieng verloren. Das waren die Folgen derSchlacht von Ghiaradadda**). '

Franz I. konnte 1525 ruhig ein festes Lagerbeziehen, wie ihm feine Generale la Triinouilie,Foi'x und kalisse anriechen, und sicher seyn, daßdie Spanier ohne Vorrach und ohne Geld bald ab-ziehen mußten; seine Glut riß ihn zur Schlachtbei Pavia fort, wo er selbst gefangen ward.

*) l J lutarch in vita Otlion.

**) G ui c ia rdi n i al a. iSog. I>, VIII. p, m. itg.