würden, wenn sie ihre von dem bestehenden Treibenabweichenden Meinungen laut machten Was Puy-fegur und Aolard erfuhren, das besorgten auchauch Mesnik Durand und Scheel, und was B ü,1 o w begegnete, kann man in der Vorrede zu seinenLehrsätzen lesen.
Doch hierüber an einem andern Ort. Gegenunsere Meinung von der Wichtigkeit der Lebens-mirrel mögte man aber gleichwohl Einwendungenmachen, oder sie doch zu verkleinern suchen.
Es ist wahr, andere Triebfedern wirken oftso mächtig aus den Krieger f daß er mit großemGleichmuth Hunger ertragt: Furcht, Haß, Ruhm-sucht , Liebe znm Feldherrn oder zum Vaterland,Religionseifer bewirken oft auch außerordentlicheDinge, allein dieß sind außerordentlicheFalle. ,
So erzählt uns die Geschichte von den Krie-gern Alexanders, näheres wissen wir von Caesar,dessen Krieger vor Avaricum hungerten, gleich-wohl aber kein Wort fallen ließen welches derMayestäc des kölnischen Volkes und ihrer früherenSiege unwürdig gewesen, ja, auf die förmlicheVernehmung der einzelnen Legionen und das Aner-bieten die Erschließung von Avaricum aufzuheben*),
*) Caesar B. Gall. L, VII. p. m, 84.