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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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Seite
XL
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würden, wenn sie ihre von dem bestehenden Treibenabweichenden Meinungen laut machten Was Puy-fegur und Aolard erfuhren, das besorgten auchauch Mesnik Durand und Scheel, und was B ü,1 o w begegnete, kann man in der Vorrede zu seinenLehrsätzen lesen.

Doch hierüber an einem andern Ort. Gegenunsere Meinung von der Wichtigkeit der Lebens-mirrel mögte man aber gleichwohl Einwendungenmachen, oder sie doch zu verkleinern suchen.

Es ist wahr, andere Triebfedern wirken oftso mächtig aus den Krieger f daß er mit großemGleichmuth Hunger ertragt: Furcht, Haß, Ruhm-sucht , Liebe znm Feldherrn oder zum Vaterland,Religionseifer bewirken oft auch außerordentlicheDinge, allein dieß sind außerordentlicheFalle. ,

So erzählt uns die Geschichte von den Krie-gern Alexanders, näheres wissen wir von Caesar,dessen Krieger vor Avaricum hungerten, gleich-wohl aber kein Wort fallen ließen welches derMayestäc des kölnischen Volkes und ihrer früherenSiege unwürdig gewesen, ja, auf die förmlicheVernehmung der einzelnen Legionen und das Aner-bieten die Erschließung von Avaricum aufzuheben*),

*) Caesar B. Gall. L, VII. p. m, 84.