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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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LIV
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der Pabst und hie Florentiner aber gar leicht denHerzog von Urbino überwunden haben.

Aber so wieKleomenes durch den Verrath desDemotcles unterlag , so Karl durch die Treulosig,keic des Gr. Ca,mpobachi bei Nan.i*).

Machiavel giebt eben so untreu das GesprächeSolons mit dein Crvstis, der von dem ersten dieAntwort erhalten haben soll „er achte ihn der Schä,He halber nicht für unüberwindlich, denn Kriegwerde mit Eisen, nicht mir Aold geführt ec.Diese Unterredung war ganz^ anders, wie man.aus dem Geschichtschreiber der sie erwähnt sehenkann **), und Crösus war nicht blos reich, sondernauch mächtig. , ^ -

Endlich führt er an, daß die reichen Vene,tianer, ungeachtet ihrer Schatze, bald alle ihreBesitzungen verloren-halten. Recht würde er ha,ben, wenn er gesagt hätte, daß, die Venerianer,als sie einst wegen Fehler ihrer Heerführer und üb,ler Beschaffenheit ihres Heers beinahe* alles verlo,ren gehabt, deynoch mittels ihrer Schätze gar baldalles wieder, e^angc haben.

*) Mcmoires de 5 Te»sire P h i Uppe ä e Coro in e» Sgr. d’Ar-genton. ed. p. Mr. l'Abbd Lenglet du Fresnoy.Pari« 1747. 4 . I» i. ch. 85 . 93.

**) Herodol. 1.. 1 . In princ.