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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
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Den wahren Streitpunct stellen wir in dieBehauptung: i

, es sei unmöglich , daß es guten Kriegsleuten anGeld fehle, und dieß komme von selbst*).

Nun erinnern wir uns sehr wohl an die WorteCäsars, des größten Feldhern der Alten, welcheruns genau bekannt ist:

Zwei Dinge sind es, durch welche Macht erwor-ben, behütet und vermehrt wird, Solda,ten und Geld; diese unterstützen sich ge-genseitig. Denn mit den iebensmittelu wird dasHeer unterhalten und sie werden mit den Waffen-,erlangt, ja! welches von Heiden auch fehle, sogeht das andere zugleich zu. Gxund **). •

j. Auch stimmen wir vom ganzen Herzen demwürdigen Niemeyer bei, der sagt: ,»

Dep, wahre nervös rernm^gerenchnrum, dieeigentliche Krgft der Staaten und ihre wahre

*) Schon vor Machiavel behauptete ebxn diese Meinungtrijit in seinen Parallelen. lJ

Fr. P a in^ 7 .i Paralleli militari» nfc qnali si fa paragonodclle milirle anticho con 1© moderne. In Roma l5y4 toi,

**) Dio c»s». i XI u.

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