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nen Fürsten zu einem mächtigen König auf und lie-ferte den Atheniensern die Schlacht bei Charonea*).Durch Derrätherei des Eutykrates und Lasthenes,der Häuprer von Olynrh , fiel ihm diese Stadt indie Hände, **) und nach mehrern Erfahrungen der"'Art halte er wohl recht zu sagen:
jede Festung sei zu erobern, wie sehr sie mitWerken, mit Zeug und Besatzung versehen,wenn nur ein Esel mit Golde beladen dahin kom-men könne.
Mir Geld gewann er die Häupter der feindlichenStaacen selbst, und das so offen, daß er sie'bei-nahe nach dem Meistgebor erkaufte***).
Verrath oder Unwissenheit der Heerführermachte die Tapferkeit der Truppen unwirksam, blin-der Haß setzte den Phocion bei Seite und stellte ei-nen Chares an die Spitze ****). Auch die Spar-tet , welche wir gewöhnlich aus den Zeiten und nachden Verhältnissen betrachten, die durch Lykurgangeordnet gewesen, waren nichts weniger alsunbeweglich gegen die Lockungen des Geldes.Schon Pausanias ließ sich von Persien gewin-
*) Zosimi hist, L, I, c, 3.
»*) Diod. Sicul. L. XVI.
***) Demoslhen, or. in Phil, III.
,****) Plutarch in y. Phoc, p. m, 747.