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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
Entstehung
Seite
50
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Auct. de reb. bell, notitiae imperii adjunct.

„ubi ad quinque rei eo amplius annonarum emolumenta

pervenerit."

Die protectores hatten quaternas,

Ammian Mare. L XXII. e, 4 «

Die annona als Getraidvertheilung war nuni. civilis, von welcher ich schon geredet;a, ministerialis, und diese

a) pnlatina , welche die Staatsbeamten genossen —

quae universi officiis atque sacri palatii ministeriis et sa-cris scriniis , caeterisque cunctarum adminiculis digni-tatum adsolent delegari.

I. ,5. C LX1I. Tit. 38. de erog, mil, ann.

b) militaris welche die Krieger erhielten.

Getraid bekamen die römischen Krieger, seitdem sie Lvh-nung erhielten, ordentlich ausgetheilt.

Anfänglich bekam jeder gemeine Fußgänger vier modiosWaijen, der Reiter das dreifache und 4- modios Gerstenfür seine Pferde, oder weil

Polyb. L. Vl.

griechisches Maas angenommen, 2/; eines attischen medim-ni — 4 Modüs; so viel bekamen die Frldarbeiter, Scla-ven rc. auch.

6 a to de re rüst. c. 5y.

Suidas sagt, daß 6 modios einem medimnus gleichge-wese» und

Plin, H. N. LXV111, c. 19 ,

giebt so viel an, daß wir folgern können, daß ein modius20 römische Pfund gewogen; folglich der römische Soldattäglich 2 Pfunde Getraid erhalten.

Alex, Severus vermehrte diesen Empfang.

Herodiaii 1 .., III

Nach Siegen, bei Triumphen erhielten die Krieger oft

doppelte annona.

Liv. I, XXXVII.

Weil bei den Römern vor Oct. Aug. die Würden derHfficiere keine ständigen Staatsämter waren, sondern der,welcher heute Major oder Oberstlieutenant war, im näch-