*36
/
Zlntheil nicht stattfinden lassen, da sie die Richtung hat,sich in Verdingung zu versetzen. Hier kommt eS nicht bareauf an, den Betrag einer Anzahl Krankentage um etwaswohlfeiler zu haben, hier muß eine mächtige Regierungmit zärtlicher Fürsorge handeln und liebende Zärtlichkeitmuß kranke Vaterlandsvertheidigcr pflegen. Man mußdaher ein KrankenbesorgungSamt errichten, dieses mit derPflege und der Anschaffung der Heilmittel beauftragen,worauf hauptsächlich daö Wohlbefinden und Heck derKranken beruht. AsieAnschaffung von Geräthe, (Bet»ten, Bettzeug, Leibwäsche, Küchenzeug rc.) werdendurch Verdingung angeschafft, man kann sie ganz füglichDon der Pflege absondern und auf diese Weise wirksamerund sparsamer verfahren. Bei den Heeren erhalten dieKrankenanstalten einen Theil ihrer Bedürfnisse von denLieferern der LebenSmittel. Hierdurch wird die Geldrech-nung der Verwaltung einfacher und das Verfahren kürzer.Die Bauten und Ausbesserungen der Gebäude werdendurch die KriegS-Baumeister besorgt
Man wird die Zahl der Krankenanstalten für Krie-ger so viel als möglich beschränken, man wirb die Solda-ten in den bürgerlichen Krankenhäusern behandeln lassenund wird sich wegen der Unkosten mit den Vorständen der-selben auf ein festes Gedinge verstehen. Das Ausführli-che über die Einrichtung, Dertheikung, Anlage, Verse-tzung und innerer Verwaltung der Krankenhäuser findetman in andern Werken genug bestimmt.
Vierzehntes Hauptstück.
Don dem Kriegs« Fuhrwesen.
Die Besorgung der Kriegsfuhrwesens befaßt In fünfAbtheilungen: