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Ms Oberaufseher müssen die Kriegscommiffarien bisins Einzelne sich um die ganze Verwaltung und Wirtheschüft bekümmern, damit überall Ordnung und Bestimmt-heit erhalten werde; sie müssen alle Acten von Mißbrau-chen unterdrücken, alle Bedienstete im Auge haben, unddie sich vergehenden zur Anzeige bringen, sie müssenvorzüglich um die Auskheilungen besorgt seyn und darüberhalten, daß die kebensmittel der Gesundheit zuträglich,die übrigen Unterhaltungsmittel dauerhaft und guter Artsind. Sie müssen deßfalls stets auf ihrer Hut seyn, undkeinen Augenblick zweifeln, daß die fieserer auf der einenSeite suchen werben zu betrügen, in Ansehung der Grö-ße des Verbrauchs worüber ihr Geschäft handelt, und aufder andern die verschiedenen Beamten der Regierung zubestechen streben, damit in die Niederlagen für das Kriegs-wesen schlechte Waare als gute angenommen werden möge^
„Das größte Unheil/ wider das eS beinahe keine Ret-tung gäbe, würde seyn, wenn der KriegscommissariuSselbst von dem Lieferer bestochen und dahin gebracht wer-den konnte, daß er bei dergleichen Unfug die Augen zu-drückte; ich kann kaum glauben daß so etwas geschehenkönne, wenn aber, so wäre bann alles zu Schanden ge-macht *)■"
Als Wirthschafte leiten die Kriegsconimissarien denGang der Besorgungen, veranstalten die Anschaffungen^weisen die Orte zur Aufspeicherung an, errichten Nieder-lagen, sorgen für und lassen Fürsorge treffen für die Be,dürfniffe der Truppen, ordnen die Vertheilungcn an dieEinzelnen an; ste sind beauftragt zur Aufnahme der Be-standverzeichnisse, der Skandeöauswclsse und der Uiberstch-ten, sie durchgehen und berichtigen alle Ausgaben für
Guignard Ecole de Mars. Paris iyaS.
Tom, I. Lir. 11 . p. 215.
Amn. d. Uibers.