halten, worin die Nahmen der Krieger aller Grade ineiner Hecrabtheilung sowohl vom Stab, alö von den Genos-senschaften eingetragen werden, wonebst die Orts- undStandes-Veränderungen derselben bemerkt seyn müssen,also angegeben wird, wer gegenwärtig unter den Waffen,ober auf Reisen, oder im Dienst verschickt, beurlaubt, imKrankenhause rc. ist. Die Muster wie sie verfaßt seynsollen schickt der Minister alle Jahre den Kriegscommissa-rien. Die Arbeit dieser besteht dari^r, baß sie Tag fürTag auf diese Dorlegblätter die Orts- und. Stanbes-Ver-anderung der Heerabtheilungen eintragen, wozu ihnen allefünf Tage von den Ouartiermeistern die Berichte (Rap-ports) zugeferltgt werben müssen.
Die Kriegscommiffarien dürfen die Löhnungszettelnicht eher mit Sicht versehen, als bis sie solche mit ih-ren Gegenlisten verglichen und sich von der Uibereinstim-mung überzeugt haben; nach diesen Gegenlisten müssen sieauch ihre Musterungen abhalten, welche ein bloßer Nah-menöaufruf seyn werden, wenn die Listen mit Genauig«
, feit geführt sind. Diese Gegenlisten sind demnach derSpiegel woraus die Kriegscommiffarien und durch sie derMinister die Stärke und die innern Veränderungen derHeerabthcilungen erkennen. Der Minister kann lediglichdurch dieselben und die Musterungslisten den Inbegriffder Ausgaben für sein Fach würdigen und abmessen.
Man wird hiernach den Nutzen der Führung dieserGegenlisten erkennen; die Sache selbst ist so einfach, daßkein Ereigniß, kein Vorfall die Anfertigung aufhaltenkann, außer bei Heeren im Felde. Die Führung erfor-dert von den Kriegscommiffarien nichts als eine unablässi-ge Thätigkeit und eine mehr gleichförmige als schwereArbeit.
Man darf sie als» blos ernstlich zum Fleiß anhalten,damit man immer die Listen habe, und eö handelt sich we-niger von den Mitteln die Kriegscommiffarien anzuhalten,