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Lehrbuch der Kriegswirtschaftslehre : oder Grundsätze zur Verwaltung des Kriegswesens, im Frieden und im Kriege / von C.M. Morin ; nach der zweiten Ausgabe der französischen Grundschrift frei übersetzt, mit einer Einleitung, berichtigenden Zusätzen und Anmerkungen versehen von Ferdinand von Schmid
Entstehung
Seite
236
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fle können die Auszahlung des Soldes für den i 5 .bis 30. des Monats auf den Löhnungszettel verwei-gern , wenn ihnen die Musterungsliste nicht vor dem>5- desselben Monats zugekommen ist.

8. Zu den Löhnungszetteln legen die Zahlmeister dieMusterungsliste für jeden Monat und die Zahlungenwerden ihnen nur gegen Borlage dieser drei Stü-cke in Ausgabe gutgeheißen.

9. Die vierteljährige Musterung, die keine besondereausser der gewöhnlichen ist welche für dies Monat oh-nedem abgehalten wird, muß in der ersten Hälfte desfolgenden Monats dem Kriegsminister geschickt wer-den. Bei den Heeren wird fle an das Haupt-Amtzilr Untersuchung über die Zahlbarkeit geschickt.

10. Der Minister allein läßt die Rechnungen der Trup-pen im Innern alle Vierteljahre abschließen. Beiden Heeren werden die Abschlüsse durch die Haupt-Aemter zur Untersuchung über die Zahlbarkeit vorge-nommen , welche sie darauf dem Minister einsendender fle vollends bestätigen muß.

Don der Verrechnung des Soldes an Kranke inKrankenanstalten, an Reisende, an Abwesende von ihre»Fahnen habe ich bei dem Sold schon gesprochen. DasBenehmen ist einfach, darum könnten Unterschleife unddoppelte Ansätze vorkommen,-wenn man nicht-durch Mu-sterungen Gegenrechnung hallen ließe. Eine solche Gegen-rechnung geben die Musterungen für sich selbst, da fle ei-nes Theils das Nahmenöverzeichnig der Krieger enthal-ten , welche zu Sold als wirklich Anwesende berechtigtfind, und anderntheils die Krieger aller Grade darin vor-getragen sind, welche auf Reisen, aus Auftrag abwesend,in den Krankenhäusern, zu Sold nach anderem Verhältnißberechtigt sind, und deswegen zur Nachricht auf die Li-sten eingetragen werden. Man muß die Zahlungen die-ses Soldes um so sorgfältiger erörtern lassen, weil sie