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tung auf eigene Rechnung durch die eiligen Verände-rungen und durch die Mannigfaltigkeit der Bedürfnisseder Heere vorgenommen werden können. Im Allgemeinenaber und besonders in Friedenszeit muß man den Geld,Vortheil des Staats und die Aufrechthaltung der Verwal-tung zu verbinden suchen. Die Verwaltung könnte sichaber nicht erhalten, wenn ausschließend blos Verdingun-gen stattfänden, denn die Folge würde seyn, daß alleLust und Liebe zu ihr vertilgt würde, dagegen ein engher-ziger, kaufmännischer Geist die Oberhand gewönne, dernur nach Gewinn trachtet.
Die Verwaltung ist eine wichtige und vielbefassendeWissenschaft, deren Grundsätze man nur durch tiefes For-schen findet, deren Ausführung man nur durch langeliibung und Erfahrung sich eigen macht; um nun geschickteVerwalter zu bekommen, um Beamte zu haben die Zu-trauen verdienen, ist es nothwendig einen Theil diesesGeschäfts in Anschaffung ober Besorgung zu ihrem Unter-richt auszusetzen.
- Die Wahl kann nicht schwierig seyn, sie muß aufdie Besorgung der Lebensmirtcl fallen, denn diese ist diewichtigste und weitläufigste von ihnen allen. Man hatauch zu aller Zelt dieselbe als das Haupt der andern be-trachtet, und ihre Verwaltung als die Pflanzfchule ange-sehen aus der die Lehrlinge kommen müssen, die in derFolge in allen Theilen der Wirthschaft ihre erworbenenKenntnisse anwenden können.
Wer n man nun auch in Friebenszeit für die Besor-gung der Lebenömirtel die Weise der Verdingung anwen-den wolle, so würde man die Gelegenheit verlieren eineMusterschule für die Verwaltungswissenschaft zu haben,und würde bald weder Verwaitungs < noch Rechnungs-Ver«ständige mehr haben. Auch solche Gründe stimmen für dieBewirkhschaftung auf eigene Rechnung, welche aus dem