den Lauf der Piave bis zu ihrem Ausflusse aus dem Gebirgein die Ebene von Belluno und Felrre, das Thal der Lesa,die Seen St. Croce und Marko, südlich das Thal von Ser-ravalle und Ceneda, oder des Mesco. Diese Bergströme,fo lange ste in den Thalern sind, sind durch enge Grän-zen von der Natur eingezwängt; treten sie plötzlich in dieEbene, so hemmt nichts ihren Lauf, darum ihr Bett sobreit, ihre Verwüstungen so groß, der Tagliamento, die Ze-linen, Meduna sind die ansehnlichsten, .letztere zwei meistohne Wasser; an manchem Orte ist ihr Bett eine Viertelbis eine halbe Stunde breit- blos mit Schütt'angefällt, indiesen verliert sich das Wasser bei dem Austritte aus demGebirge, und erscheint wieder in den liefern Gegenden. In-dustrie nahm durch die Ableitungen, Krendela ge.na.nnk, baSmeiste Wasser weg; sie dienen.dazu, die großen Weiden zubewässern, den Dörfern Wasser.zn gebem Die. Lipenza istein, in einem ordentlichen Bette fließender Strom, größten-theils schiffbar; der Mesco aber von den Zufallen der Wit-terung abhängig, oft unbedeutend, oft heftig, fo, daß eralle Verbindungen in der von ihm durchströmten Gegendunterbricht. Am Fuße des Causejo, an den -Quellen derkivenza, zieht sich gleichlaufend mit ersterem eine andereGebirgsabstufnng voll Dörfer. Hier liegen; Gajo, Pieve,Castel d'Aviano , Badoja, St. Lucia rc. rückwärts daskleine Thal von Dardago, an den Quellen der Kvenza, Pol-cenigo. Schön ist die Flache, welche hon, bett ^.Gebirgensüdlich sich hinbreitet, offen und ausgedehnt, Zwischen der»Zelinen und der Livenza die Campagna dÄbiano, voll treff-sicher Weiden, auf diesen große Dörfer,'umgeben von ihrenFeldern und Gärten, nördlich angefangen; Ss. LeonardsSt. Martin, St. Focca, Sadrana, St. Quirln, Noveredo,Rauzon, Roman, Vigonovo, Villadott, Rvnche. DieHauptstraße, welche von dtx Brücke des Tagliamento überValvafon, Arsene, das steinerne Kreuz in die Zelinen, Cor-denone, Nogaredo, Torre, Pordenone, Rörai grande, Mon-tana fredda, St. Giovanni det Lempio, Sacile führet,
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