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F M L. Frimont theilte den Vortrab in folgende drei Züge,und wies ihnen diese Wege an:
Der erste unter General Schmidt mit einer DivisionHohenzvllern leichter Pferde ( Oberst Ludwigsdorf) undeinem Bataillon Bannalisien (Oberst Boxich) rückte rechtsvon der Hauptstraße über die Ebene in einem halben KreiseUm Pordenone nach Rorai grande.
Der zweite, ein Bataillon Franz Carl, eine DivisionOtt Husaren, unter Oberstlieutenant Collmbach, marfchirteebenfalls über die Ebene zwischen dem ersten Zuge nachPordenone.
Der dritte unter General Wetzel, aus vier CompagnienBannalisten und einem Bataillon Franz Jellachich zusam-mengesetzt, drang gerade auf der Hauptstraße vor.
Rückhalt: Zwei Divisionen Ott Husaren, eine berit-tene Batterie. Der übrigen Reiterei glaubte man nach deneingezogenen Erkundigungen nicht zu bedürfen, und so wur-den die Dragoner- Regimenter Hohenlohe und Savopen,und Joseph und Frimont Husaren nach St. Quirino undRoveredo in Marsch gefetzt, wo sie angelehnt bleiben sollten.
Der dritte Zug, welcher langsam sich fortbewegensollte, damit die andern Zeit gewönnen, Pordenone zu um-gehen, und nach dem Vordringen gegen Rorai und Tulpo-mdo, die in Pordenone befindliche Mannschaft abzuschnei-den, rückte zu rasch vorwärts. Die ersten Schüsse fielenHei Torre dl Pordenone. Sogleich sprengte der Erzherzogzur zweiten Colsnne, welche zunächst die Stadt umging.Wahrend ihres Vorrückens entdeckte man die Starke unkStellung des Feindes, zwischen Pordenone und Rorai sahman statt der angekündigten paar hundert Mann starkefeindliche Reiterei-Abtheilungen in Bewegung, und rück-wärts eine ausgedehnte Linie Fußvolk. Es waren zwei Rei-ter. Regimenter und ein Fuß-Regiment, wovon ein Theilgegen. Sacile zog. Sogleich eilte der G. Q- M. OberstGraf Laval-Nugent zurück, die nach St. Quirino in Marschbegriffene Reiterei zu holen. Der Feind näherte sich. Des