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ihn (MSeite den Oberstlieutenant Reinisch vom General-Quartiermeisterstab mit sechzig bis siebenzig Mann,) auf-suchende Erzherzog war in der augenscheinlichstenGefahr der Gefangenschaft, kein Augenblick zuverlieren. Oberstlieutenant Reinisch dringt kühn mit derhalben, zur Bedeckung des Erzherzogs bestimmten Eskadrongerade in den weit überlegenen Feind. Das ganze sechsteHusarenregiment versammelt sich um ihn, und stürmt aufsein Häuflein los. Ruhmvoll war dieser Kampf der Ta-pferkeit gegen die Uebermacht. Reinisch ward gefangen,aber im Verfolge des Gefechts wieder befreit. Der Erz-herzog begab sich für einen Augenblick naher an das Haupt-heer. Unsere eigene Artillerie, die so weit vor, nur Feindevermuthete, schoß mit Granaten, wovon eine dicht nebendem Erzherzog niederschlug, als G. M. Reisner mit ver-hängtem Zügel zurückflog, und den Irrthum berichtigte. —Bald erschienen die Divisionen Hohenzollern, Olt Husarenund das Fußvolk der rechten Colonne in Massen gesam-melt auf dem Kampfplätze, wo zwei feindliche Kanonenspielten. Das Bataillon Franz Karl blieb in Rückhalt.Mukhig bricht die kleine Schaar auf den überlegenen Geg-ner los, der Angriff wird allgemein. Ungeachtet der Schwie-rigkeiten der Gegend und der vielen Gartenmauern wird derFeind überall geworfen, bis Rorai piccolo getrieben, Por-denone vom G> M. Wetzel, Rorai grande von G. M. Schmidthinweg genommen. F. M. L. Frimont eilt mit den zwei inRückhalt gestandenen Divisionen L)tt Husaren und der be-rittenen Batterie vor, um den Rückzug nach Sacile abzu-schneiden. — Bei Rorai piccolo setzte sich das Z 5 te feind-liche Linien. Regiment, vom 6ten Husaren-Regiment undGeschütz unterstützt. Die Lage der Gegend, die Hecken undGräben begünstigten die Stellung, und machten es derösterreichischen Reiterei unmöglich, ihr in großen Abtheilun-gen beizukommen; aber ein begeistertes Heer, was weißdies von Hindernissen ? „— Auf dem Wege und da, woOeffuungen und Brücken waren, drangen sie zugweise vor,