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und fochten m kleinen Haufen mit dem umzingelnden Feind,der sich hartnackig vertheidigte. Groß war die Anstren-gung von beiden Seiten, glänzend der unsrigen siegahnm-der Muth, der nur begierig seine Kräfte zu messen, der Zahlnicht achtete. Während des lebhaften Gewühls dieses Hand-gemenges kam General Sple'ny Mit Erzherzog-Ioseph Hu-saren zwischen Rorai granve Und Talponedo im Rücken derfeindlichen Truppen, und schnitt ihnen den Rückzug ab.
Das sechste Husaren- Regiment wurde nach heftigemWiderstand größtenthcils zusammengehauem Die Viereckedes Fußvolks von der Reiterei durchbrochen, durch die her-beieilenden Bataillons umzingelt- streckten das Gewehr. Umzwei Uhr endete das Gefecht. Der Feind erlitt einen gro-ßen Verlust an Todten, wovon 500 blos bei Rorai picco-lo lagen. 2000 Gefangene, 4 Kanonen, 2 Zeugwagenund z Adler waren die Frucht des Siegts. Der österrei-chische Verlust bestand in gvc» Todten und Verwundeten,und eben so viel Gefangenen, die aber gleich wieder befreietwurden.
So groß war die Erbitterung, daß F M. L. Frimonknur mit scharfen Drohungen und Säbelhieben die Kroatenund Husaren vom Blutvergießen abhalten konnte, und denFeinden, die bereits das Gewehr weggeworfen hatten, Si-cherheit gewährte. — Ein feindlicher Tagsbefehl warfdie Schuld des erlittenen Verlustes auf den Reiterei - Gene-ral Sahugue, der sich in tiefer Ruhe, und ohne daß seineReiter auch nur aufgezäumt hatten, überfallen ließ.
Unter die große Zahl der Braven dieses Tages ge-hörten vorzüglich viele dem Regimente Hohrnzollern leichterPferde zu, dejstn Oberster Freiherr Ludwigsdorf, schwer undschmerzlich verwundet, in feindliche Gefangenschaft fiel.Der Rittmeister, Ritter Martyn, bemerkte an den aus einemHohlweg hervorragenden Spitzen der Bajonette, daß unterBegünstigung desselben ein Trupp feindlichen Fußvolks dieOesterreicher zu üingehen suche. Ohne ihre Ueberzahl zuachten, stürzte sich Martyn mit seiner Schwadron in den