gegebene Intendant, ihr Landsmann, mit Freuden dem große»Entzweck, auf welchen Aller Augen gerichtet find.
Lassen Sie mich, verehrte Herren Ständebald etwas vv»sich hören, und genehmigen Sie den Ausdruck meiner vollessenHochachtung und Ergebenheit.
Innsbruck, am?. Mai izoy.
Marquis ChastelerF. M. L- und Commandant des ztenArmee-Corps.
Der Intendant Sr. Majestät des Kaisers u. König«Joseph Freiherr v. Hormaxr.
Der einzige Platz, den der Feind vom Bvdensee bishinter den Jnn auf den Tyrolischen Landmarken noch zufeinem Gebot hatte, war die Stadt und Festung Kufsteinam Jnn, der sich hier auf einmal nordwärts Baiern zu-wendet. Dieses starke Schloß sperrt nicht die weit davonentfernte Hauptstraße von Salzburg über St. Johannnach Wörgl, sondern nur die von Wasserburg^und Rosen-heim über Auerburg ins Land hineinführt, unvollkommenjene am linken Jnnufer von Kifer über Langkampfen, esist daher nicht schwer zu umgehen, und sein Besitz war fürBaiern nur von Wichtigkeit, weil es einen sichern Eingangins Land erhielt, weil es noch der einzige Platz war, denes noch im Besitze hatte. Es war mit allem gut versehen,die Besatzung bestand aus einem Bataillon Infanterie undanderthalb Compagnien leichter Truppen, vieles und schwe-res Geschütz. Commandant war Major Aichner, derin der Folge, wegen seines standhaften und tapfern Verhal-tens wohlverdientermaßen, den militärischen Max Joseph-Orden erhielt. — Bonaparte, fälschlich und undankbargenug, den Baiern mißtrauend, halte den EscadronschefSaint Germain von der kaiserlichen Garde abgeschickt,um alles wohl zu beobachten, und für die Erhaltung diesesPlatzes zu sorgen. Gleich nach seinem Eintreffen zu Inns-bruck, sendete F. M. L- Chasteler den Oberstlieutenant R e i»