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Wenn das Treffen am 29. Mai weder in Rücksichtder dabei w rkenden Truppenmasse, noch agch des beider,festigen Verlustes, unter öie bedeutendsten Ereignisse desKrieqes von 1809 gehört, so war es doch uniäugbarüberaus wuchtig in seinen Folgen. — Die Comnmnica»klon zwischen Deutschland und Italien blieb dem Feindebis einen vollen Monat nach dem Znaimer Waffenstillstandabgeschnitten, Veltstn dadurch fortwährend in Gähiuug,und in der Schweiz fortan Verbindungen unterhalten, die demOefferrkichischen und besonders Tyrolischcn Interesse über.aus günstig waren, ein guter Theil der Ktreirkrafte Wür-tembcrgs und Baierns festgehalten, auch das ganze Salz.bnrgische Geb-rgslanv und Oberkarnthen an diesen ta-pfern Verein festgeknüpft, der Mach: und den Erpressungendes Feindes entrissen. Waren dieses in der That wichtigeVortheile für die Defensive, wie steigerte sich m'st dieWichtigkeit derselben für d e Offensive, hat« der Rek-tnngvsi.g bei Aftern andere a.'S negative Folgen gehabt,hatte die Schlacht von Wagram den Feuio gezwungen,Wien und die Ufer der Donau zu verlassen? l Nur derunglückliche Znaimer Waffenstillstand machte alle» diesenVortheilen mit einem Federzug wieder ei« Ende.
Aber auch die unmsttelbai M Resultate jenes für dieTyroler höchst glorreichen Tages würden noch weit gian«Mver gewesen ftp», wenn unter den Anführern mehr Ein-klang, hiermit aber auch >m Ganzen für Angriff, Rück-zug oder Verfolgung eine umfassendere Diftosicion gewe-sen wäre. Die Commandanten im Untermuchal warenanfgemahnt, aber der Abbruch, der hier dein Feinde ge-schah, war verhaltnißmaßig mit dem, was hatte geschehenkönnen, äußerst gering, und verdient kaum einen Namen.Eine Mitursache hiervon war wohl, daß man des FeindesRückzug auf der Hauptstraße am rechten Jnnuftr, nichtaber auf den große» Theils schlechten Feld - und Lergwegenam linken Ufer erwartete.