Buch 
Das Heer von Inneröstreich unter den Befehlen des Erzherzogs Johann im Kriege von 1809 in Italien, Tyrol und Ungarn : durchgehend aus officiellen Quellen, aus den erlassenen Befehlen, Operationsjournalen u.s.w / von einem Stabsoffizier des k.k. Generalquartiermeister-Stabes eben dieser Armee ; [Joseph von Hormayr]
Seite
327
JPEG-Download
 

Bataillons von Luftgnan und eine Escadron Hohenzollcrumit vier Feldstücken in Marsch. Er selbst brach vonBnxen,der Intendant Freiherr voü Hormapr von Rattenberg auf,wo er wir dem Sandwinh Andreas Hofer die Vertheidi-gung des untern Jnnkhals auf den noch rauchenden Brand-stätten wieder angeordnet hatte. Aber als beide zusammenin Botzen einkrafeiz, war Lcimngen bereits entsetzt, ohnejener Verstärkung bedurft zu hüben.

Rittmeister Schlager vom Reginiente Hohenzogemleichter Pferde und Hauptinann Hübler vom yken Jägerba-latllon, brachten das von Lapis ungestüm herandrängendeLandvolk am y. Juni um 5 Uhr Morgens ins Feuer. Derlinke Flügel der Tproler, geführt vom Lieutenant Aukulyvon Hohenlohe Barrenstem, mit einer Abtheilung von demdeutschen Heer, schnitt dem Feinde den Weg hinter der Fer-sn,a ab, und zwang ihn, sich im Angesichts des Berg«schloffcs in einer Unordnung und Verwirrung zurückzuzie-hen, welche die raschen und gut geleiteten AngrUfe des Ritt-Meisters Schlagers und Hauptmann Hüblers längs derHeerstraße, jeden Augenblick steigerten.

Jetzt beorderte der O> L. Graf Leitungen den Jäger,hauptmann Auerböck, seinen besten Offizier, mit 150 Jä-gern und etwa 120 Man« von Hohenlohe Dartmstcin,rasch und lärmend in des Feindes Rücken auszufallen. DerHohenlohcsche Feldwebel Offenba -her erhielt wegen der lue«bei bewiesenen Klugheit und Tapferkeit die silberne Eh-renmünze. Der Feind eilte auf s- iner Flucht so sehr, daßer nicht einmal in Rovcredo Halt machte, sondern bei St.Maria sich aufstellte, und wie er die Annäherung einer un-ter dem Jagerhaupkmamr Müller und Hauptmann Grafend'A»dms ihn verfolgenden Abtheilung Oesterrsicher ge.wahrte, ungesäumt weiter eilte. Die verschiedenen Ge-fechte seit dem gten hatten dem'Feinde au Todten» Verwun-deten und Gefangenen über nos Mann gekostet.

Wie gegen allen Kriegsgcbrauch grausam selbst die inTprol dienende Linieulruppr vom Feinde behandelt wurde,