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zeigt, baß der commandirende Brigadechef Levicr (dessenEinsichten und Muth durch die Gefechte bei Trienr wahr-lich in keinem sehr Vortheilhaften Lichte erscheinen) zwarUnterhändler annahm, wie z. B. den Lieutenant BaronBär-nbrunn vom yten Jägerbataillon, aber als Gefangenehielt, und auf die drohendsten Rückforderungen gleichwohlnicht wieder herausgab. Wer von den Anführern des be-waffneten Volkes dem Feinde in die Hände siel, wurde(ohne alle Rücksicht auf seine Eigenschaft als österreichischerDiener und österreichischer Unterthan, dessenPflicht es war, dem Feinde asten nur möglichen Abbruchzu thun, zumal einem Feinde, der sich seines Orts Astes er-täubte) vor ein Kriegsgericht gestellt und erschossen. Sounter andern der brave Hauptmann Dianchi, welchen derErzherzog Johann aus dem Hauptquartier Citadella abge-ordnet hatte, um auch in Welsch. Tyrol eine Schaar frei-williger Jäger zu sammeln, der ii. den Gebirgen des Bren.ta- und Piavcthales glücklich umherstreifte, aber bei einemZuge nach Belluno in die Hände der.italienischen Gensd'ar-merie gerathen war. Auf die erste Kunde hicvon schriebenHormayr und Leiningen sehr ernste Abmahnungebriefe anden Statthalter von Mantua General Fionella, und droh-ten mit gleich strenger Vergeltung an den im Bergschloßvon Trient befindlichen kriegsgcfangenen Offizieren. —Kalt und höhnend antwortete Fionella: „Um mit Gegen,Vergeltung wirksam zu drohen, müsse man Sieger seyn, inwelchen Falle sich Oesterreich augenscheinlich nicht befände.Er lege seinem Briefe die Standesliste der kriegsgefangenenösterreichischen Offiziere bei, die sich nur allein in Mantua,Mailand sind Turin befanden. Sie möchten also immer-hin anfangen, mit ihrem vermeintlichen Vergeltungsrkcht;er würde noch stets eine sehr bedeutende (Überzahl zum Er-schießen behalten." — Und wirklich wurde der braveHauptmann Bianchi, Gemahl einer Tochter von dem imnahen Valsugana sehr angesehenen Hause Jppoliti, undVater dreier unmündigen Kinder, auf einer Bastion in