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Das Heer von Inneröstreich unter den Befehlen des Erzherzogs Johann im Kriege von 1809 in Italien, Tyrol und Ungarn : durchgehend aus officiellen Quellen, aus den erlassenen Befehlen, Operationsjournalen u.s.w / von einem Stabsoffizier des k.k. Generalquartiermeister-Stabes eben dieser Armee ; [Joseph von Hormayr]
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„Am ry. Mai um 7 und ein halb Uhr früh, griff uns derFeind mit mehr als ivc.o Mann Französischer, Baierischer undWürrembergischer Infanterie, anit ;oo M. Cavallerie, und einigenKanonen bei Hvhenems mit Entschlossenheit an. Das Zentrumder Vorarlbergischen Truppen, commandirt vvm HauptmannMüller, schlug den feindlichen Angriff muthvvll zurück, undwarf den Feind bis Klien (einem kleinen Ort zwischen Dvrn-birn und Ems,) und inzwischen rückte Hauptmann Riedmüllermit dem linken Flügel auf der Straße von Götzis nach Lustenau«er, um die Flanke des Feindes zu bedrohen. Der rechte Flü-gel unter den Hauptleuten Nachbauet und Ellensvhn, drangvvm Fuße des Berges bei Hvhenems ebenfalls bis Klien vor.

Der Feind stellte seine Kanonen und Cavallerie auf derChaussee auf, und suchte mit seiner.Infanterie sich des OrtSKlien zu bemächtigen- Er konnte den wüthenden Angriffen un-serer Truppen nicht langer als zwei Stunden widerstehen, undretirirte nach Dornbirn, wo er sich wieder zu Halten versuchte.Auch von diesem Orte wurde er nach einem hitzigen Gefechteverjagt, und zog sich über die hohe Brücke bis Lautrach zurück,wo er seine zahlreiche Cavallerie rechts und links ausstellte.

Am nemlichen Tage in der Frühe rückten 4000 MannWürtembekger mit 2 Kanonen unter einem Generalmajor inDregenz zur Verstärkung ein, und schloffen sich an die zurück-geschlagenen feindlichen Truppen an. Ohne auszuruhen und inVerbindung mit einer Compagnie vvm Regiment Lusignan nebsteiner Kanone drang unser Zentrum auf der Hauptstraße nachLautrach vor. Der rechte Flügel rückte mit unglaublicher Ge-schwindigkeit über Wolführt bis an die Achbrücke, die der Feindabtragen oder anzünden wollte. Man gab sogleich Befehl, denzur Vertheidigung der Brücke aufgestellten Feind anzugreifen unddie Brücke einzunehmen. Der Muth unserer Truppen kam demBefehl zuvor, der Feind wurde angefallen, geschlagen und reti-rirte in größter Unordnung nach Bregenz, wo er init der einge-rückten Verstärkung einen wiederholten Angriff wagen wollte,aber nach einem halbstündigen Kampf von allen Seiten gewor-fen, nach Lindau sich zurückziehen wußte. Wir besetzten sogleichBregenz und die umliegende Gegend, und werden dem Feind