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währet, so wird euch das Vaterland seiiie» Dank nichtversagen, undselbst der Feind wird euch seine Achtung nicht entliehen."
Mit unglaublicher Thätigkeit organistrte nun der Ge-«rralcommiffär Dr. Anton Schneider die Schutzdeputa-tion in Bregenz und Fcldkirch, den Landsturm von einer Be-völkerung von 91,000 Seelen zur unglaublichen Zahl von20,000 Streitern, die Schützencompagnien inzBataill.—Won der Gegend ist Vorarlberg bereits bemerktcrmaßcn kei-neswegs so begünstigt, wie Tyrol, sondern dem Geschützund der Reiterei allerwärts zugänglich. Bekanntlich warAugsburg von Napoleon selbst zum Waffenplatz erkohren,die Divistons-Generale Du Moulin, einstens Direktor,Besumont, Reichsgraf und Senator, und Piccard hattendaselbst zahlreichen Rückhalt aufgestellt, welcher, anstattnach Wien und Raab nachgesendet, theils gegen Vorarlbergund gegen das nördliche Tyrol gebraucht, theils beisammengehalten werden mußten, da sich im Laufe des Juni vonStockach bis nach Mergentheim, Nürnberg und Bayreuthüberall bedenkliche Gahrung zeigte, überall gleiche Verwün-schungen der Unterdrücker, überall die nemlichen frommenWünsche für Oesterreichs Waffenglück erschollen. Bald er-schienen auch der König und der Kronprinz von Würtem-Lerg mit ihren Garden im Hauptquartier zu Höfen, wo derweit berühmte Friedrichshafen die Erinnerung an die gokdneZeit der alten mächtigen Hansa ins Gedächtniß zurückruft!Ein heftiger Angriff der Würtemberger am i z. Juni drängtezwar die Vorpostenkette der Vorarlberger durch seine Ueber-macht über Hörbranz ins Gebirge zurück, allein schonMittags war der Feind wieder ganz in Lindau eingeengt.Es geschahen mehrere kühne und glückliche Streifzüge, einigemißglückten durch die Langsamkeit und Gemächlichkeit desMajors Riedmiller. In Wangen wurden roo MannFußvolk und 120 Mann Reiter mit vollständiger Rüstungzu Gefangenen gemacht«