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Das Heer von Inneröstreich unter den Befehlen des Erzherzogs Johann im Kriege von 1809 in Italien, Tyrol und Ungarn : durchgehend aus officiellen Quellen, aus den erlassenen Befehlen, Operationsjournalen u.s.w / von einem Stabsoffizier des k.k. Generalquartiermeister-Stabes eben dieser Armee ; [Joseph von Hormayr]
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Damit jede Angelegenheit mit Nachdruck und Pünktlichkeitbesorgt werde, haben die Stande eine Schutzdeputativnaus ihrer Mitte in Bregenz und Feldkirch niedergesetzt,die als Repräsentanten des Landes das Nothwendige verfügenund anordnen werden.

Es ist nun an euch, Vorarlberger! diese im Dränge derZeit gefaßten Beschlüsse mit redlichem Eifer, mit Muth undgutem Willen zu unterstützen! Jeder rechtliche Vorarlbergerwird es für die erste Pflicht halten, die Ruhe des Landes, Si-cherheit und Ordnung zu befördern und handzuhaben. Wennunser Vaterland frei seyn will, so muß Eintracht, Ord-nung, Gemeingeist unter uns herrschen. Derjenige, dersein Vaterland vertheidigen, der zum allgemeinen Besten wirken -will, muß in seinem Herzen reine Absichten hegen. Welchennur Raub- und Pländerungssucht zum Vaterlandsvertheidiger be-stimmten, der kehre zurück und lege seine Waffen nieder; erverdient nicht unter die Reihen der Landesvertheidiger gezähletzu werden. Jeder Vorsteher, jeder Beamte kehre ruhig zu sei-nem ihm angewiesenen Poste» zurück, behandle sein Amt wie vor-her — er wird Schutz und Sicherheit finden. Es ist nicht derWille des Kaisers von Oesterreich, daß der Bürger -den Bürgerrichte, noch weniger, daß der Beamte oder Unterthan ein Opferder Leidenschaft und Verfolgungssucht Einzelner werde. Sindunter uns Männer, die verdächtig oder gar strafbar seyn sollten,so wird ein eigener, auf Befehl des Herrn IntendantenBaron von Hvrmayr aufgestellter Kriegsrath untersu-chen und entscheiden. Nach der Strenge der Gesetze soll derje-nige bestraft werden, der Eigengewalt ausübt, der sich ZumRichter seines Nachbarn auswirft.

Vorarlberger! Ihr lebt in einer kritischen Zeitepoche, woihr viel Gutes, viel Rühmliches wirken könnt, wenn ihr eureKräfte zum wahren Endzweck, welcher dermalen nur in einer tapfernVertheidigung eures Landes besteht, verwendet. Lenke die Vor-sicht unser Schicksal auch wie sie wolle, und falle das Lovsglücklich oder unglücklich, wenn ihr im Kampfe Tugend undReligion nicht vergesset, wen» ihr Eigenthum und Sicherheit ge-

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