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blieb. — Das Städtchen Kufstein war mit wenigen Aus-nahmen immer in Verbindung mit der Besatzung, die be-ständig frische Lebensmittel, und auch Nachrichten von da-her holce, die ihren Muth stärkten. Es half wenig, daßEpeckbacher die Mühlen im Städtchen unbrauchbar machte,die 11 Schiffe der Besatzung mit seltener Kühnheit los-machte und den Strom hinunter schwimmen ließ, sehr we-nig endlich, daß man im Städtchen selbst Feuer anlegte,welches die Kriegsklugheit vom Anfang her gebot, und wor-über feindlicher Gerts im schreiendsten Gegensatz mit den grau-samen, höchst unklugen Mordbrennereien im Unterinnthaleein Zetergeschrei erhoben wurde, als wären dadurch die Zei-ten der Hunnen und Tataren wieder herbeigeführt.
Seit F. M. L. Chastelcr in den ersten Lagen des Junidurch Kärnlhen nach Untersteyer durchgebrochen war, aufdiesem Zug das umringte Sachfenburg entsetzte, und sichmit dem neunten Heerhaufen unter dem F. M. L. GrafenJgnaz Giulay Barmus vereinigt hatte, hielt GeneralRusca, und unter ihm Bertoletti Klagenfurt besetzt, si-cherte (den Heranmarsch des General-Obersten Marmonk,Herzogs von Ragusa, aus Dalmatien, wo nach augenblick-lichen Erfolgen General Stoichcvich geschlagen und ge-fangen worden, erwartend) die Haupkverbmdung aus Ita-lien über Villach, Druck an der Muhr nach Wien. Lai-bach war durch eine schmähliche Ucbergabe gefallen, dieNamen der Befehlshaber, Moitelle und Lefevre, hingendafür am Galgen. Der Gratzer Schloßberg wurde dage-gen um so tapferer vertheidigt von dem Major der Feld-messer Hackher gegen alle stürmenden Anfalle Droufsters.—Prcdil und Malborghetto fielen, würdig der Alten, wür-dig der erhabenen Begeisterung, die (1809) unläugbarnoch weit mehr, als(r8iz) Oesterreichs Heer und Volkergriffen hatte. — Die ringsum eingeschlossene, an dennöthigen Bedürfnissen Mangel leidende Tyroler Schaar,welche beim Abmärsche des F. M-L. Chastelcr, unter denBefehlen des G. M. Baron Buol, höchstens 2z 00 Mann