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zahlte, hatte sich indessen bis über yaoo von allen Waf-fengattungen vermehrt. Es wurde bereits oben umständ-lich erwähnt, daß sehr gut angelegte heimliche Verbindun-gen mit entschlossenen deutschgrsinnten Männern in Schwa-ben eine Menge Kriegsgefangene aus Feindes Handen be-freit hakten. Des Tages über verbarg man sie in Wäl-dern, brachte ihnen das nothdürftigr Essen mit eingebro-chener Nacht hinaus, und führte sie alsdann unter demSchutze der Dunkelheit auf Um - und Abwegen die ganzeNacht weiter, öfters selbst mitten hindurch zwischen denWachposten eines beinahe auf seinen eigenen Schatten arg-wöhnischen Feindes, bis an die Landmarken Vorarlbergsoder Lyrols. Zu fünfzig, siebenzig, dreihundert Mannfanden noch an der Rheinbrücke von Kehl nach StraßburgMittel, der überhaupt sehr nachsichtigen badischen Bedeckungzu entkommen, und sich durch den Schwarzwald dem Boden-see zu nähern, oder, wenn sie zufällig nicht von allen Geld-mitteln entblößt waren, sich durch die Schweiz heraus zuschleichen.
So willkommen und wichtig, der weit überwiegende»Mehrzahl nach, dieser Zuwachs auch immerhin für die kleineSchaar seyn mußte, befanden sich gleichwohl Manchedarunter, welche erschüttert durch den unglücklichen Auf-tritt in Regensburg, und durch die ausgestandenen Müh-seligkeiten, weniger von dem Triebe beseelt waren, neuer-dings gegen den Feind zu fechten, als sich nach Hausedurchzuschleichen, oder bei den Bauern auf Arbeit zublei-ben , bis die Würfel des KriegeS neuerdings auf eine ent-scheidende Weift gefallen seyn würden. Andere hingegendienten sehr gern mit und neben den Tyrolern, die sie freu-dig als Bruder aufnahmen, und ihnen so manche gute An-leitung durch reichliche Verpflegung und andere kleine Vor-theile zu vergelten bemühet waren. Nur kam es Manchemsehr hart an, wieder in die Linie und in die alten Fesselnder Kriegszucht zurückzutreten.