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Litteratur der Kriegswissenschaften und Kriegsgeschichte / bearbeitet von Dr. J.G. von Hoyer
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man auf die Nachkommen über zu tragen bemühetwar, um ihnen zu lehren: wie sich ein Haufe»Krieger zusammcnrcihen müsse, um die Kräfte desEinzelnen vereint am besten zu Ueberwalkigung desFeindes zu nutzen; wie man sich gegen übermäch-tigen Angriff durch ummauerte Wohnplätze schützen,und wie man die Mauern und Thürme feindlicherStädte durch mancherlei künstliche Werkzeuge undMittel fällen könne. Die Summe dieser Nach-richten und Vorschriften bildet nun die Littera-tur der Kriegskunst, die im Verlaufe der spä-tern Zeit immer mehr Ausbreitung gewonnen hat,so daß sie heute ein unermeßliches Feld einnimmt,dessen genauere Kenntniß beinahe die Kräfte EinesMenschen übersteiget nur die Frucht langer undangestrengter Arbeit seyn kann.

Nicht allen Kriegern aber wird die dazu un-entbehrliche Zeit und Muße, weil beide durch diemancherlei Pflichten und Verrichtungen des Dien-stes, die Ausbildung des Soldaten u. s. w., in An-spruch genommen werden. Man muß sich daherbegnügen: für's Erste nur die bessern Werke ^

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gewähret eine sachgemäße, beurtheilende Litterar«tur der Kriegswissenschafcen, die das Besserevon dem minder Brauchbaren sondert und jenes zn .benutzen anweist; wenn anders der Offizier die Selbstsich nicht immer darbietende Gelegenheit findet,die nöthigen Bücher zu bekommen. Die letzteren