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Litteratur der Kriegswissenschaften und Kriegsgeschichte / bearbeitet von Dr. J.G. von Hoyer
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man nicht Gefahr laufen will, sich durch Berges- Voisen des Verfahrens bei dem wirklichen Aufnehmen 8. §des Terrains und bei dem Abstecken der Feldver- bcit>schanzungen in Verlegenheit geseht zu sehen. Ueber- derHaupt ist es zu einem zweckmäßigen Studiren jeder HWissenschaft, um sie sich anzueignen und in das im lpraktische Leben über zu tragen, nothwendig, daß es siehtmit der Feder in der Hand geschehe, indem man der,aus dem Lehrbuche, nach Anleitung des tabellari- Kriesehen Inhaltes, sich einen gedrängten Auszug macht; ,so wie etwa bei einem mündlichen Examen die Fra- einegen gestellt werden könnten und zu beantworten seyn unei!würden. Hat man sich auf diese Weise die Arich- hydr

metik und Geometrie zu eigen gemacht, und durch rung

fleißige Uebung eine Fertigkeit in der Proportionen- guncRechnung, wie im Gebrauche der logarithmischen Ta- derstfein, erworben; so schreitet man zu dem praktischen HöhAufnehmen und Rckoguosziren fort, das im Felde der !fast immer zur Brauchbarkeit eines Offiziers jeder hierTruppenart bedingt wird. Es bedarf dazu keiner den,künstlichen und theuren Instrumente; selbst zu dem nunegenaueren Aufnehmen des Terrains ist der Meß- theil,tisch von 1 Quadratsuß, mit einfacher Diopter und sowoOricntirboussolc, hinreichend. In vielen Fällen gcnü- thesget eine gewöhnliche Schreibcafel in Quadrate der rvon 300 und 40V, oder von 500 Schritte gethei- siehelct mit der Boussole und einer richtigen Ta- sich !schenuhr; ja auch ohne jene, mit einem nur 6 Zoll hingroßen, sehr einfachen Winkelmesser, nach Süße-Milch's Vorschlage (Versuch eines zweckmäßige» si""t