das Feuer einzustellen, den Insurgenten den mit Oestrreich abgeschloffenen Frieden bekannt zu machen und siezur Ruhe und Rückkehr in ihre Wohnungen aufzufordern.
Auf den von uns vorgeschickten Parlamentär feuer-ten sie Anfangs, als er aber die gedruckten Aufrufe zu-rückgelassen hatte und wieder in den Verhau zurückge-kehrt war, stellten sie ihr Feuer ein und kamen, die fried-lichsten Absichten heuchelnd, haufenweise auf unö zu.
Wir verhinderten ihnen zwar noch immer das Ein-dringen innerhalb des Verhaues, allein i» wenig Augen-blicken wuchs ihre Zahl so sehr, daß kein Widerstandmehr nützte, sie drangen in die Verhaue ein und über-fielen uns nun plötzlich. Die 3 Kompagnien wurdenein Opfer des Parlanientircns, fast ganz ausgelöst, vielegetödtet und verwundet, ei» großer Theil, worunter7 Offiziere, gefangen, nur wenige entkamen durch dieFlucht.
Der Oberst v. Dalwigk, der sich den ganzen Mor-gen gegen llebermacht herumschlagen mußte und dessenMannschaft durch ein sechsstündiges unausgesetztes Gc-' fecht sehr geschmolzen war, sah sich nun durch die Be-setzung deS Berges vom Feinde von fast allen Seiteneingeschlossen, eö blieb ihm nichts anders übrig, als sichaus dem Wege um den Berg herum gegen Hall zurück-zuziehen.
Mit größter Ordnung und Kaltblütigkeit trat er sei-nen Rückzug an, von drey Seiten eingeschlossen schiennur die Entschlossenheit der Unsrigen dem überlegene»Feinde den Muth zum Angriffe zu benehmen, obschoner oft auf wenige Schritte herannahte. Der Erste, antzee Spitze seiner Mannschaft schritt der Oberst in sei-