den Recensent weder nach dem Bedürfniß und den Zeit-umständen, noch nach dem Wesen der Fortistkaiion, deSAngriffs und der Venheidigung auffaßte, oder eigent-lich nicht auffassen wollte, und demnach auch feine Kri-tik darnach einrichtete.«
»Das in Rede stellende Buch der BefestigungSkunstist das erste deutsche und vaterländische seiner Art; näm-lich es enthält die öffentliche Erklärung gegen daö Ge-wöhnliche, Aufzahlung der Mangel und Gebreche» deSAlten, Versucic zu Verbesserungen, minder kostspieligzu bauen, und geeignet mit der Zunahme der Staats-kasse und der Siaatökiaste, allmählig Verstärkungen an-zubringen.
»Dies stiem stocet. Wenn der Vaunicister einenBau vollendet hat, weiß er am bcßten, wo eö besserund schöner gemacht werde» könnte; so würde jetztwahrscheinlich auch der Verfasser der Grundsätze mancheseiner Ideen in andern Gestalten erscheinen lassen. Unddamit ich nicht der Parteylichkeit beschuldigt werde, sosage ich hier zum VoranS, daß ich auch in Bezug aufdie Grundsätze meine Glossen nicht ausstrcichen werde.«
»Eü ist Zeit, eine der Gewalt des schnellen Angriffs,der kurzen Vertheidigung, dem Charakter der National-Soldaten, von edlem Geiste belebt, angemessenere Forti-stzirung, Ausrüstung und Unterhaltung der Festungen inAnwendung zu biingcn, als die ist, we'che die zeitherigegewöhnliche Methode lehrte. Jedes bescheidene Unter-nehmen dieser Art, gelange eö auch nur erst zum Theil,verdient Aufmunterung, Achtung und nicht Tadel; anrwenigsten ta, wo man n i ch t s B esse r eö anhiebt.«
--Wer das Bedürfniß einer natürlicheren VefestignngS-