Band 
Erster Band.
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§. 15 .

Ungeachtet aller dieser Grunde, welcbe zum Vor-theile der Feuer-Gewehre von kleinem Kaliber sprechen;ungeachtet man sich bey der hannovrischen Infanterieschon mehrere Jahre solcher Feuer-Gewehre bedient, wo-von 2k der dazu gehörigen Kugeln k Pfund wiegen * **) )und eö nicht wahrscheinlich ist, Laß man diese Gewehreohne vorausgegangene Prüfung bey dieser Armee ein-geführt habe: so ist doch die Cache wichtig, als daßman hierin ohne vorhergegangene Ueberzeugung eineNachahmung anempfehlen sollte. Zudem hat daö Zu-trauen, welches man zu feinen eigenen Waffen hat, kei-nen geringen Antheil an dem Muth, mit welchem man.sich derselben gegen den Feind bedient. Es kömmt alsoauch daraus an, die Offiziere der Znsanterie davon zuüberzeugen, daß durch Einführung der Feuer-Gewehrsdes hier erwähnten kleinen Kalibers die Wirkung ihresFeuerS nicht vermindert, sonder» im Gegentheile be-trächtlich verstärkt wird *‘).

*) Oeffentlichen Nachrichten zur Folge haben die hannovri-schen Feuer - Gewehre besonders rücksichtlich des Kali-bers ganz den Beyfall der französischen Offiziere erhal-ten, und man soll wirklich im Begriffe gewesen seyn, dieseFeuer-Gewehre bey der in Hannover gestandncn fran-zösischen Armee einzuführen.

**) Es fehlet nicht an Vorschlägen-, wodurch man die Wir-kung ves Infanterie - Feuer - Gewehres zu verstärkenglaubte, aber entweder gründe» sich selbe bloß auf einegrößere Geschwindigkeit des Feuers, oder sie setzen einezu sehr zusammengesetzte Einrichtung des Feuer-Geweh-res voraus. Ich glaube nicht zu viel zu sagen, wen»sch behaupte, daß sich i„ den meisten Fällen die Wirkung