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15.
UM vier Uhr Abends vor Fraöneö aufgestellt^ undwußte, daß das französische Heer in Charleroi war;ein Adjutant, den er direkte nach Brüssel geschickt hätte,wäre dort um sechs Uhr Abends angekommen, unddoch wurde der Herzog von Wellington erst um eilfUhr Abends von der Ankunft des französischen Heereszu Charleroi benachrichtigt. Er verlor also fünf Stun-den in diesen kritischen Umständen, und gegen einenMann, gegen welchen der Verlust einer einzigenStunde von großer Wichtigkeit war.«
»3.) Die Infanterie, Kavallerie -und Artillerie dieserArmee waren getrennt kantonirt, so, daß die Infanteriebey Ouatre - BraS sich ohne Kavallerie und Artilleriein das Gefecht verwickelt sah, welches ihr einen großenVerlust verursachte; denn sie war genöthigt in geschlos-senen Kolonnen zu bleibe», um den Angriffen der Kü-rassiere zu widerstehen, und zwar im Kartätschenfeuervon fünfzig Kanonen. Diese Tapfern wurden also aufdie Schlachtbank geliefert, ohne Kavallerie, um sie zuunterstützen, und ohne Artillerie, um sie zu rächen.Da die drey Waffengattungen einander nicht entbehre»können, so müssen sie immer so kantonirt und aufge-stellt werden, daß sie sich wechselseitig unterstützenkönnen.«
» 4 .) Der englische Feldherr bestimmte, wiewohl erüberfallen war, seinem Heere Quatre- Braö als Ver-einigungs - Punkt, welcher Ort seit vier und zwanzigStunden von den Franzosen besetzt war. Er setzte sei-«e Truppen der Gefahr auö, theilweise, wie sie anka-men, geschlagen zu werden; diese Gefahr wurde nochbedeutender, da er sie ohne Artillerie und Kavallerie