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nen blieben, so verdiente man daS Schicksal, welcheKder Nachbar bereiten würde. Falle, bey welchen dieseArt des Ueberfalls dennoch geschah, kann man wahr-haftig nicht als Gegenbeweis anführen; denn sie bewei-sen nur, daß man entweder nicht so gehandelt habe,wie man hätte handeln sollen, oder die Verhältnisse wa-ren ganz anders, wie z. E. im Jahr 1805, wo Baiernnoch im Innern zersplittert, Regensburg in fremdenHänden, und ein grosser Theil Schwabens in österrei-chischen Besitz war, und die politische Lage des Kur-fürstenthume nicht die Freyheit der innern Bewegunggestattete, wie dem nunmehrigen Bundeöstaate. Den-noch werde ich im Verfolge Eger und selbst Klartauund Pilsen in Betracht ziehen, und annehmen, Baiernkönne die Unachtsamkeit so weit ^reiben, oder so ver-blendet seyn, daß in Eger ein österreichisches Heer ste-hen könne, während sich daö Baierische noch in denGarnisonen befindet.
Wir gehen nun zu Oberösterreich über; an derDonau ist Linz, der erste und nächste Sammelplatz, dennvon dort führen Straßen nach Böhmen, und in meh-rern Richtungen. — An der Donau, in und bey Linz,wird daher der wahre Punkt anzunehmen seyn, in wel-chem sich ein, gegen Baieru operirendes Heer sammelnwerde; denn wie ein Blick auf die Karte zeigt, soliegt gerade der unwegsamste, und unwirthbarste Theildes böhmischen Waldes da; wo uns die österreichischeGränze am nächsten ist — auf jeden Fall ist daö De-bouchiren aus Böhmen, schwieriger alö auf jeder an-andern Seite, und an der Donau und bey Linz wirddaher der geeigneteste Punkt und Waffenplaß seyn, einösterreichisches Heer gegen Baiern zu sammeln.
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