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Weiter vor bis Braunau daS Heer rücken zu soffen,ohne daß man sich in Barern vom Platze rücke, ist nuneben so wenig denkbar, als eine Aufstellung bey Klat-tau und Eger; wenn eine österreichische Armee einmalbey Braunau steht, muß sich ganz Barern im Kriegs-stande b-finden.
Endlich ein für Baicrn weit gefährlicherer Pnnkt alsBraunau ist Salzburg, es ist im Süden weit in dasöstliche Baiern eingerückt und als ein bedeutenderer Punktals, Eger, verdient er der besondern Aufmerksamkeit,aber im Ganzen findet dasselbe statt, waö weiter obenüber das Sammeln in einem, Baiern so nahen Gränz-punkte, gesagt wurde.
Tyrol endlich begränzt das ganze südliche Baiern,allein das Land ist zu arm, um ein zur offensive be-stimmtes Heer zu ernähren, die schwachen Garnisonen^reichen nur zur Vertheidigung hin; — Tyrol wird beymAusbruch eines Krieges, immer nur defensive zu be-trachten seyn, denn was oben so »ft gesagt wurde,findet auch hier wieder statt, ein auf langen Wegennach Tyrol gezogenes österreichisches Heer, berechtigt«nö zur Kriegs-Rüstung, und dann werden wir frühergesammelt seyn, al- ein sich dort aus Oesterreich undUngarn sammelndes Heer zum Ausfalle gegen unS be-reitseyn kann. Innsbruck ist daher höchstens noch alSein Sammelpunkt Oesterreichs anzunehmen, daS heißtals der Sammelpunkt eines Theils.
Bregenz, den letzten Endpunkt aber, als einenPunkt anzunehmen, von dem ein Theil des österreichi-schen Heeres zu Anfang des KriegeS gegen Baiernzu operiren beginnen werde, wird Niemand beyfallen,