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Dritter Band.
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stimmung erhielt, gemeinschaftlich mit einigen von Mak-schall Davoust zurückgelassenen Depots die Besatzung znbilden; der kaiserlich französische Ingenieur - GeneralMaureillou übernahm das Gouvernement, der königl.baier. Oberst von Hoffnaaß das Stadt- und Festungs-Commando.

Die Festung Thorn both in dem Aug-enblicke ihrerBesetzung, — wo sie sich auch schon in fder offensiven

des Vaterlandes und Ihrer Kammeraden nur auf Siegerichtet sind.

Die Truppen, die Sie dermalen kommandiern, meinlieber General! find die Cadres jener Regimenter, diewährend einer langen Reihe von Jahren meine alleDivision gebildet haben. —*' Nie hatte ich Ursache, mitihnen unzufrieden zu seyn.

Ich bin überzeugt, daß Sie nun selbe von Neuemzum Ruhme führen werden, und daß unter Ihren Be-fehlen sie nur fortfahren , ihrem Könige und der NationEhre zu machen, der sie angehören.

Ich gebe Ihnen meinen ganzen Beyfall, , lieber Ge-neral! daß Sie das Gouvernement von Thorn . nicht an-nahmen, um einen Zeugen zu haben, der einst Rechen-schaft über das Betragen Ihrer Truppen zu geben imStande ist.

Halten Sie ein genaues Tagebuch, um mir einst dieThaten der einzelnen Abtheilungen und Individuen vorAugen legen zu können. Ich lege Ihnen hier einenCredit-Brief an das Haus Kull und Maißner zu Thornbey. Setzen Sie selben gegen baar Geld um, und lassenSie die Gagen und Löhnungen an die Offiziere undSoldaten so oft, als Sie es nöthig erachten, ausbezah-len.

Ich denket daß unter Kurzem sich Ihre Lage änderndürfte.