Band 
Dritter Band.
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Den 27sten !Ianuar.

Die Abtheilungen, welche die Kranken nach Flnzowbegleitet, hatte keinen Feind gesehen. Y5 bürgerlicheGefangene wurden auf dieser Strasse unter der Eskorteeines Kommissairs der Veteranen nach Bresse abgesandt.

Schlitten und Wägen, und so bildeten sich Transporte vonhalbnakten,halbtodtenGerippen/ welche durch Detaschcmentsder Besatzung über den Berennungs-Rayon der Festungeskortirt wurden; — hier überließ man sie, mit Marsch-• routen nach der Heimath versehen , ihrem Schicksale; —die Vorspannsbauern, um diese pestverbreitenden Jam-mergestalten nicht ihren Mitbürgern zum Schrecken, inihre Wohnungen zu bring-», spannten auf der Heerstraßeihre Pferde aus, und ließen ihr Fuhrwerk mit den daraufbefindlichen Kranken bey der grimmigsten Kalte in Wäl-dern und auf freyen, unbewohnten Ebnen stehen. —Hier wiederholten sich die Szenen der Retirade aus Ruß°land. Nur wenige hakten Kraft genug, sich bis in irgendeine Ortschaft zu schleppen, nur wenige fanden Unter-kunft, die meisten erfroren oder verschmachteten auf offnerStrasse, oder wurden ein Raub dts 'schmählichsten Hunger-' Todes. — Obgleich man nach dieser Evakuirung bemühtwar, durch Reinigung, Räucherung und Lüftung derKrankensäle, durch Verbrennung aller zurückgelassenenEffekten, durch Vernichtung aller Geschirre und Gcräth-schafken, die bis dahin im Spital gedient hatten, die An-^ steckung für die hier aufzuuehmendett Kranken zu ver-hindern ; Obgleich durch die beträchtlichen freywilligenBeyträge der Bürger für die Bedürfnisse der Kraukcn zumTheil gesorgt wurde, und auch von Seite dasGoüvernementsvorzügliche Aufmerksamkeit dem Dienste des Spitals ge-widmet wurde, so konnte dennoch der Todesengel nichtmehr aus diesen Mauern gebannt werden.