66
Den itzten Februar.
Mit Tages Anbruch wurden zwey starke RekognoS- ltieirungen unter den Oberstlieutenants Fortemps undTheobald abgeschickt. Die erste gieng über Nischowa ,bis zur Mühle, und sah nur Kavallerie und auf dem g«,jenseitigen Weichsel- Ufer einige Infanterie. Diese Ab-thcilung brachte eine bedeutende Anzahl Schlachtvieh mit Win die Festung zurück. Die Abkheilung, welche derOberstlieutenant Theobald befehligte, und welche zweyKanonen bey sich hatte, rückte in der Richtung von j (]Priork vor und zog die Aufmerksamkeit aller feindlichenStreilkräste, welche sich in der Nähe der Festung be- ^
fanden, auf sich. Die beliefen sich auf einige Kompag- W(
uien leichter Artillerie, mehrere Bataillons Infanterieund Eskadrons Kavallerie; nach einem lebhaften Ge-fechte kehrte diese Abtheilung, welche aus Franzosenund Baiern bestand, ohne verfolgt zu werden, in den ^Platz zurück; sie hatte 2 Verwundete. ^
Den 17t en Februar. SS,
^ sMan erhielt fortwährend Nachricht von den Durch- sich„Märschen Der russischen Truppen zu Wroölaweck und zuZloriwa in der Richtung von GenSkowo, wo sie ein .Lager bilden sollten.
Den löten Februar.
Die Antwort des Gouverneurs auf die letzten Auf- ,foderungen der Festung wurden den feindlichen Vorpo-sten zugestellt.
Den lyten Februar.
Leute, welche aus Golub und der umliegenden Ge-gend kamen, sagten aus, daß der Feind bis jetzt »ochüberall mehr Kavallerie als Infanterie gezeigt habe.