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Dritter Band.
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Hinsichtlich bet Richtung der russischen Kolonnen stimm,teu ihre Nachrichten mit denen vom i7ten übereil,.

Den 20ten Februar.

Personen, welche von Soitz und Kulm kamen,gaben dieselben Nachrichten und fügten bey, daß dierussischen Truppen, welche in dieser Gegend über dieWeichsel gegangen sind, sich gegen Friedberg dirigirte».

Den 21t en Februar.

Der Feind errichtete auf der Straße im Angesichtsder Festung Allarm-Stangen uud kündigte den Einwoh,nern auf zwey Meilen im Umkreise an, daß sie ihreHäuser verlassen müßten, um den Truppen Platz zumachen.

Den 22t e n Februar.

Da das Thauwetter durch einen Eisgang die Ver-bindung zwischen der Festung, der Insel, dem Brü-ckenköpfe und dem Schloße Dibow zu unterbreche»drohte, so wurde in jeden der verschiedenen Posten einVorath von Lebensmitteln gesandt und einem französi-schen Offizier 21) der Oberbefehl im Schloße über-

2t) Dieser Offizier war Capitain Savary, ein ehrwürdigerim Waffendienste ergrauter Krieger. — Sein Kommandobetrug im Ganzen 40 Mann, sein Geschütz war eineHaubitze und eine Feldschlange oder Ovppelhacken., DarSchloß, welches er zu vertheidigen hatte, war eigentlichnur ein grosser viereckiger Thurm und eine sehr breite,und hohe mit diesem zusammenhängende Mauer, welchegegen das Ufer der Weichsel nicht geschlossen war. —Durch einen Nerhau und einen Erdaufwurf war derEingang geschützt. — Savary wußte so gute und auchoriginelle Anordnungen zu treffen, .daß, nach Aeusserungender meiste» Russischen Offiziere, die Belagerer fortwährend

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