bey Podgorze Batterien auswarfen. Eben so wurdevon dem großem Kavalier auf einige Eskadrons geschos-sen , welche unterhalb Mockern manvvrirten. Im Laufedes Tages entwickelte der Feind viele Infanterie undKavallerie rings um den Platz. Er arbeitete sehr leb-haft an Erbauung der Baracken.
Nacht vom iten auf den 2ten April.
In der Nacht vom iten auf den 2ten April wurdedie Besatzung des Schlosses Dibow verstärkt. Siemachte mehrere Ausfälle, um sich zu versichern, daßder Feind sein Geschütz zurückgezogen habe. GegenMitternacht wurden zwey Brandschiffe gegen die russi-sche Flolille abgesandt; die Explosionen, die sie verur-sachten , hielten die ganze Nacht die feindlichen Truppenunter den Waffen.
Den 2 t e n April.
Man beobachtete vom Thurme, daß der Feind sehrbeschäftigt schiene, mit Arbeiten vor seinem Lager —vorzüglich zwischen Weißhof und der Ziegelhütte. DieZahl seiner Truppen schien sich auch während der Nachtvermehrt zu haben. Mehrere höhere russische Offizieremachten eine Rekognoöcirung um die Festung. DieGarnison machte einen Ausfall gegen Möckern, woman nur einige Kosaken antraf.
Nacht vom 2t en auf den st en April.
Gegen 10 Uhr Abends erloschen nach und nach diezahlreichen Feuer des Feindes um die Festung. So
von 5.14 stunden von der Stadt mehrere Lager bezogen;von. diesem Tag bis zum Lten April mehrten sich dieTruppen täglich.