brenner von dem Ziegelofen vor dem alten Thore wurdedurcy eine unserer Patrouillen aufgefangen und sagteaus, daß unter den angekommenen Schiffen eins mitPulver und einige mit schwerem Geschütz beladen seyen;er setzte bey, daß in der Nahe seiner Wohnung Insan»terie und Kavallerie angekommen.
Zu Ende des Monats März hatte die baierrsche Bri-gade — größrentheilö durch Krankheiten — 746 Mannverloren; es blieben für den Dienst der Festung imFall eines Angriffs nur noch 1500 Mann disponibel;alles Uebrige war in den Spitälern. Aus Mangelan Verrath an frischem Fleische hörte die Verrheiluugdeffelben an die Truppen auf; es wurde durch eingesal-zeneS Fleisch auö den Belagerungs - Magazinen ersetzt.Man muß e den Einwohnern das wenige'Vieh, das ihrnen noch übrig geblieben war, nehmen, um für dieKranken frisches Fleisch zu erhalten. Mehrere nothwen-dige Arzneymtttel fiengen an gänzlich zu fehlen. Unterdiesen schwierigen Umstanden und ohne Alle Verbin-dung mit dem Hauptquartier und mit den andern Plä-tzen an der Weichsel, erhielt man in Thor» durch diedeutschen Zeitungen, welche der Feind dem Gouverneurzusandte oder an den Vorposten verbreitete, fortwäh-rend Nachricht von der Besetzung Preussens, SachsenSund selbst der occupirlen Departements durch die feind-lichen Armee-Corps.
Den 1 t e n April. 29 )
Aus dem Schloße Dibow wurden einige Haubiz-Granaten geworfen, um die Arbetter zu stören, welche
2y) Am iten April zeigten sich die schon langst angekündig-ten Belagerungstruppen, welche in einer Entfernung
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